Die Universität ist in sechs Fakultäten gegliedert. Diese Fakultäten sind die Katholisch-Theologische Fakultät, die Rechtswissenschaftliche Fakultät, die Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, die Geisteswissenschaftliche Fakultät, die Naturwissenschaftliche Fakultät und die Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaftliche Fakultät. Die Medizinische Fakultät wurde 2003 in eine eigene Universität ausgegliedert und ist seitdem die Medizinische Universität Graz.
Um die gesellschaftliche Rolle der Universität zu stärken, wurde die sogenannte "7. Fakultät", das Zentrum für Gesellschaft, Wissen und Kommunikation, eingerichtet. Die Universität Graz hat auch gemeinsam mit der Medizinischen Universität Graz und der Technischen Universität Graz die Initiative BioTechMed-Graz ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit und Vernetzung im Bereich der Biomedizinischen Grundlagen, Technologischen Entwicklungen und Medizinischen Anwendungen zu fördern.
Seit 2004 besteht auch die strategische Kooperation NAWI Graz mit der Technischen Universität Graz, in deren Rahmen große Teile der Naturwissenschaftlichen Fakultät in Forschung und Lehre zusammenarbeiten. Alle Bachelor- und Masterstudien in den Fächern Molekularbiologie, Chemie, Geowissenschaften, USW NAWI TECH, Mathematik und Physik werden inzwischen in Kooperation angeboten.
Ein weiterer strategischer Schwerpunkt der Universität Graz ist seit 2000 "Südosteuropa". Hierfür wurde 2008 das Zentrum für Südosteuropastudien gegründet. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät veranstaltet seit 2004/05 den Universitätslehrgang "South East European Law and European Integration (LL.M.)", ein LL.M.-Programm, das eine fundierte postgraduale Ausbildung zur Zukunftsregion Südosteuropa und eine Vorbereitung auf die nächste Erweiterungsrunde der Europäischen Union bietet.
Die Universität ist auch Mitglied des 2012 gegründeten Verbunds Allianz Nachhaltiger Universitäten, dessen Ziel es ist, Nachhaltigkeit an Universitäten zu fördern. Die Karl-Franzens-Universität Graz hat somit nicht nur eine lange Geschichte und eine breite Fächerpalette, sondern engagiert sich auch in wichtigen gesellschaftlichen Fragen.
Die Universität Graz bietet eine Vielzahl an Studiengängen, die in den Bewertungen sowohl positive als auch negative Aspekte aufweisen. Viele Studierende schätzen die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Dozent:innen sowie die interessanten Lehrinhalte. Besonders in den Fächern wie Geografie, Psychologie und Anglistik wird das breite Spektrum an Themen als bereichernd beschrieben. Einige Studierende betonen jedoch die Schwierigkeiten mit der Organisation und die lange Wartezeit auf Laborplätze, besonders im naturwissenschaftlichen Bereich, was den Studienfortschritt erheblich erschwert. Auch der hohe Leistungsdruck und die Schwierigkeit der Prüfungen werden häufig erwähnt. Während einige Dozenten als sehr engagiert wahrgenommen werden, berichten andere von unklaren Anforderungen und wenig Praxisbezug in den Lehrveranstaltungen. Insgesamt ist die Uni Graz trotz ihrer Herausforderungen für viele Studierende eine gute Wahl, vor allem für diejenigen, die an einer akademischen Karriere interessiert sind.
Das Studium gefällt mir an sich sehr, doch vor allem bei meinem Studiengang braucht man sehr viele Bücher, welche aber sehr kostspielig sind. In der Bibliothek findet man nur wenige Exemplare, online gibt es auch sehr wenige Möglichkeiten um sich z.B. ein E-book zu verschaffen.
Ich habe zwar noch nicht begonnen, aber es macht einen sehr guten Eindruck auf mich. Außerdem bin ich in Kontakt mit einer Studierenden und ich höre nur positives. Ich freue mich schon endlich zu starten
Viele interessante Lehrveranstaltungen mit netten Professor:innen. Studium ist aber auch sehr chemielastig leider.
Die Hochschule Universität Graz hat im Hochschulranking 2025 von studiumfinden.com einen Score von 3,8. Somit belegt Universität Graz in Österreich den 72. Platz im Ranking.
Dieser Score ergibt sich aus einer Zufriedenheit der Studierenden von 3,8 Sternen und einer Weiterempfehlungsquote für ein Universität Graz Studium von 87,4%.