
Universität Graz
Über die Hochschule
Die Karl-Franzens-Universität Graz, früher Universität Graz genannt, ist die größte Universität in der Steiermark und nach der Universität Wien die zweitälteste Universität in Österreich. Die Gründung der Universität erfolgte am 1. Jänner 1585, mit der Überreichung des Stiftungsbriefes von Kaiser Rudolf II. am 14. April 1586. Der Name der Universität leitet sich von Erzherzog Karl II. von Innerösterreich und Franz I. von Österreich ab.
Die Universität ist in sechs Fakultäten gegliedert. Diese Fakultäten sind die Katholisch-Theologische Fakultät, die Rechtswissenschaftliche Fakultät, die Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, die Geisteswissenschaftliche Fakultät, die Naturwissenschaftliche Fakultät und die Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaftliche Fakultät. Die Medizinische Fakultät wurde 2003 in eine eigene Universität ausgegliedert und ist seitdem die Medizinische Universität Graz.
Um die gesellschaftliche Rolle der Universität zu stärken, wurde die sogenannte "7. Fakultät", das Zentrum für Gesellschaft, Wissen und Kommunikation, eingerichtet. Die Universität Graz hat auch gemeinsam mit der Medizinischen Universität Graz und der Technischen Universität Graz die Initiative BioTechMed-Graz ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit und Vernetzung im Bereich der Biomedizinischen Grundlagen, Technologischen Entwicklungen und Medizinischen Anwendungen zu fördern.
Seit 2004 besteht auch die strategische Kooperation NAWI Graz mit der Technischen Universität Graz, in deren Rahmen große Teile der Naturwissenschaftlichen Fakultät in Forschung und Lehre zusammenarbeiten. Alle Bachelor- und Masterstudien in den Fächern Molekularbiologie, Chemie, Geowissenschaften, USW NAWI TECH, Mathematik und Physik werden inzwischen in Kooperation angeboten.
Ein weiterer strategischer Schwerpunkt der Universität Graz ist seit 2000 "Südosteuropa". Hierfür wurde 2008 das Zentrum für Südosteuropastudien gegründet. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät veranstaltet seit 2004/05 den Universitätslehrgang "South East European Law and European Integration (LL.M.)", ein LL.M.-Programm, das eine fundierte postgraduale Ausbildung zur Zukunftsregion Südosteuropa und eine Vorbereitung auf die nächste Erweiterungsrunde der Europäischen Union bietet.
Die Universität ist auch Mitglied des 2012 gegründeten Verbunds Allianz Nachhaltiger Universitäten, dessen Ziel es ist, Nachhaltigkeit an Universitäten zu fördern. Die Karl-Franzens-Universität Graz hat somit nicht nur eine lange Geschichte und eine breite Fächerpalette, sondern engagiert sich auch in wichtigen gesellschaftlichen Fragen.
Das sagen die Studierenden
Die Universität Graz bietet eine Vielzahl an Studiengängen, die in den Bewertungen sowohl positive als auch negative Aspekte aufweisen. Viele Studierende schätzen die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Dozent:innen sowie die interessanten Lehrinhalte. Besonders in den Fächern wie Geografie, Psychologie und Anglistik wird das breite Spektrum an Themen als bereichernd beschrieben. Einige Studierende betonen jedoch die Schwierigkeiten mit der Organisation und die lange Wartezeit auf Laborplätze, besonders im naturwissenschaftlichen Bereich, was den Studienfortschritt erheblich erschwert. Auch der hohe Leistungsdruck und die Schwierigkeit der Prüfungen werden häufig erwähnt. Während einige Dozenten als sehr engagiert wahrgenommen werden, berichten andere von unklaren Anforderungen und wenig Praxisbezug in den Lehrveranstaltungen. Insgesamt ist die Uni Graz trotz ihrer Herausforderungen für viele Studierende eine gute Wahl, vor allem für diejenigen, die an einer akademischen Karriere interessiert sind.
Letzte Bewertungen
Viel aufregendes und neues
Er hat einige interessante Schwerpunkte. Zum einen lernt man viel Neues und zum anderen kann man auch einiges erleben. Ich mag es sehr das man komplexe Sachen lernt und diese dann auch verstehen kann
Labor. Und sogar ein Teil der Theorie. Man lernt vieles wichtige
Die ganzen Protokolle. Gehören leider dazu aber es ist langwierig.
Es gäbe so viel Potential gute Lehrpersonen auszubilden, leider ist das Curriculum dafür aber nicht gemacht.
Es braucht viel mehr Vorbereitung auf das wirkliche Schulleben. Kinder mit Beeinträchtigungen, Kinder die einfach nicht arbeiten wollen, denen alles egal ist. Wie geht man mit solchen Fällen um? Wie geht man mit Eltern um, denen ihr Kind egal ist? Man lernt viel über die Vergangenheit der Pädagogik und die ganzen Menschen, die diese Ideen hatten, jedoch ist das alles nicht mehr anwendbar in der heutigen Zeit. Auch die Digitalisierung gehört viel mehr ins Studium. Jede Schule hat ein anderes System mit dem sie arbeitet. Man kennt sich damit oft gar nicht aus. Das sollte auch bereits ins Studium eingebaut werden.
Die meisten Praktika sind sehr interessant und geben einen guten Einblick in den Schulalltag.
Das Studium gehört an die Zeit angepasst.
sehr bunt mit verschiedenen Themen die auch realitätsbezogen sind
Gibt dir interessante Einblicke in die Entwicklung des Menschen und der Realität wie Menschen handeln.
du kannst nebenbei auch Teilzeit arbeiten wenn du dir alles gut einteilst
Statistik
Weiterführende Artikel
Standort
Universitätsplatz 3, Graz, Österreich
Studiengänge
Studiengänge nach Abschluss

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