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Allgemeines
Volkswirtschaftslehre, oft abgekürzt als VWL, ist ein Studienfeld, das sich mit den Prinzipien und Konzepten der Ökonomie auf Makroebene befasst. Es untersucht, wie sich individuelle, institutionelle und gesellschaftliche Entscheidungen auf die Produktion, Verteilung und den Verbrauch von Waren und Dienstleistungen auswirken.
Ein Studium in VWL umfasst typischerweise Kurse in Wirtschaftstheorie, Wirtschaftspolitik, Ökonometrie, Geldpolitik, Fiskalpolitik und internationaler Ökonomie. Es ermöglicht den Studierenden, ein tieferes Verständnis für die Dynamik und Mechanismen der globalen Wirtschaft zu entwickeln und wie diese die Lebensqualität der Menschen beeinflussen.
Volkswirte können sowohl quantitativ als auch qualitativ zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen. Sie analysieren und interpretieren Wirtschaftsdaten, um Politiken vorzuschlagen, die das wirtschaftliche Wohlergehen der Gesellschaft verbessern können. Zudem arbeiten sie an Prognosemodellen, um wirtschaftliche Trends zu antizipieren und Ratschläge zu geben, wie man am besten auf sie reagiert.
Absolventen der VWL können Karrieren in einer Vielzahl von Branchen verfolgen, einschließlich Regierung, Finanzen, Beratung, Forschung und Bildung. Sie können auch in internationalen Organisationen und NGOs tätig sein, wo sie zur Gestaltung von Wirtschaftspolitiken und zur Lösung globaler Probleme wie Armut und Ungleichheit beitragen können.
Das sagen die Studierenden
Volkswirtschaftslehre als Studienfach wird von vielen Studierenden als spannend und bereichernd beschrieben, weil es hilft, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Insgesamt ist der Fokus häufig eher theoretisch, wissenschaftlich und methodenorientiert, mit einem starken Anteil an Mathematik, Statistik und Ökonometrie. Wer Freude an analytischem Denken hat, fühlt sich damit meist wohl, andere empfinden den Umfang an Mathe als unterschätzt und sehr herausfordernd. Generell wird berichtet, dass die Lehrinhalte gut machbar sind, aber teilweise langatmig und nicht immer direkt praxisnah wirken. Positiv hervorgehoben werden oft engagierte Lehrende, interessante Diskussionen und die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen, etwa in Richtung Datenanalyse, Politik, Soziologie oder BWL. In den Anfangssemestern sind Veranstaltungen häufig groß und etwas unübersichtlich, später ermöglicht die Spezialisierung kleinere Gruppen und mehr Austausch. Organisatorische Fragen wie Kurswahl oder Verwaltung werden teils als unstrukturiert und verwirrend wahrgenommen. Insgesamt eignet sich Volkswirtschaftslehre besonders für Studierende, die bereit sind, sich selbst gut zu organisieren, viel Eigeninitiative mitbringen und sich langfristig vielfältige berufliche Optionen im wirtschaftsnahen Umfeld offenhalten möchten.
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Alle Volkswirtschaftslehre Studiengänge
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Erfahrungen zum Volkswirtschaftslehre Studium
Hochschulranking: Beliebte Hochschulen für Volkswirtschaftslehre
Welcher Master nach dem Bachelor Volkswirtschaftslehre
Nach dem Bachelor in Volkswirtschaftslehre stehen dir verschiedene Master-Studiengänge offen. Du kannst dich beispielsweise für einen Master in Volkswirtschaftslehre entscheiden, um deine Kenntnisse in diesem Fachgebiet weiter zu vertiefen. In diesem Studiengang beschäftigst du dich mit fortgeschrittenen volkswirtschaftlichen Theorien und Methoden und hast die Möglichkeit, dich auf spezifische Bereiche wie internationale Wirtschaft, Finanzmärkte oder Arbeitsmarktökonomie zu spezialisieren. Alternativ kannst du auch einen Master in Wirtschaftswissenschaften wählen, der ein breiteres Spektrum an Themen abdeckt. Hier werden neben volkswirtschaftlichen auch betriebswirtschaftliche Inhalte vermittelt, sodass du ein umfassendes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge entwickeln kannst. Dieser Studiengang bietet dir die Möglichkeit, dich auf verschiedene Schwerpunkte wie Marketing, Unternehmensführung oder Controlling zu fokussieren. Ein weiterer möglicher Master-Studiengang ist der Master in International Economics. Hier liegt der Fokus auf der Analyse und Bewertung von wirtschaftlichen Beziehungen zwischen verschiedenen Ländern und Regionen. Du beschäftigst dich mit Themen wie internationaler Handel, Währungspolitik und globaler Entwicklung. Dieser Studiengang bereitet dich auf eine Karriere in internationalen Organisationen, multinationalen Unternehmen oder in der Wirtschaftsforschung vor. Zusätzlich zu diesen spezifischen Master-Studiengängen gibt es auch noch die Möglichkeit, einen interdisziplinären Master zu wählen, der Volkswirtschaftslehre mit einem anderen Fachbereich kombiniert. Beispiele hierfür sind der Master in Wirtschaftsinformatik, der Volkswirtschaftslehre mit Informatik verbindet, oder der Master in Umweltökonomie, der sich mit der ökonomischen Bewertung von Umweltfragen beschäftigt.
Volkswirtschaftslehre Studium: Welche Berufsaussichten habe ich?
Ein Studienabschluss in Volkswirtschaftslehre (VWL) vermittelt den AbsolventInnen ein tiefes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge, politische Entscheidungsprozesse und Marktmechanismen. Dieser Wissensschatz bietet eine Vielzahl von Karrieremöglichkeiten. In der Privatwirtschaft können Volkswirte als AnalystInnen für Banken, Versicherungen, Beratungsunternehmen oder Industrieunternehmen arbeiten. Ihre Fähigkeiten zur Datenanalyse und Modellierung sind besonders in der Finanzbranche gefragt. Im öffentlichen Sektor können AbsolventInnen in Ministerien, Behörden oder internationalen Organisationen wie der Weltbank oder dem IWF tätig werden, um wirtschaftspolitische Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Forschungsinstitute und Universitäten bieten Karrierewege in der akademischen Forschung und Lehre an. Darüber hinaus gibt es Chancen in NGOs, wo VWL-AbsolventInnen dazu beitragen können, globale Herausforderungen wie Armut oder Umweltschutz anzugehen. Journalistische Tätigkeiten, insbesondere im Wirtschaftsjournalismus, sind ebenfalls eine Option.
