
Georg-August-Universität Göttingen Bewertungen
Das sagen die Studierenden
Die Georg-August-Universität Göttingen bietet eine breite Palette an Studiengängen und hat einen guten Ruf für ihre akademische Qualität. Viele Studierende loben die engagierten Dozent:innen, die stets bemüht sind, das Lernen zu unterstützen. Besonders die Ausstattung der Bibliotheken wird häufig hervorgehoben, was das wissenschaftliche Arbeiten erleichtert. Dennoch gibt es auch kritische Stimmen, die den hohen Leistungsdruck und die manchmal schwierige Vereinbarkeit von Studium und Arbeit anmerken. Einige Studierende fühlen sich insbesondere bei Teilzeitstudienplätzen nicht ausreichend unterstützt. Zudem wird die Online-Lehre während der Pandemie oft als unzureichend kritisiert, wodurch das Lernen erschwert wurde. Insgesamt bietet die Universität viele Möglichkeiten und Raum für individuelle Gestaltung, sei es durch die Vielfalt der Wahlmöglichkeiten oder die interessante Mischung aus Theorie und Praxis. Göttingen selbst ist eine attraktive Stadt für Studierende mit einem lebendigen Campusleben, was die Studienzeit zusätzlich bereichert.
Bewertungen
Ein vielseitiges und zukunftsorientiertes Studium, das mich dazu bringt, politische Zusammenhänge besser zu verstehen und gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen.
Mein Studium der Politikwissenschaft gefällt mir besonders, weil die Inhalte sehr vielfältig und gesellschaftlich relevant sind. Ich beschäftige mich mit aktuellen politischen Entwicklungen, internationalen Beziehungen und verschiedenen politischen Systemen. Besonders spannend finde ich die Möglichkeit, eigene Interessen einzubringen und kritisch über politische Themen zu diskutieren. Die Universität bietet zudem ein Umfeld, in dem man selbstständig arbeiten und sich fachlich weiterentwickeln kann. Insgesamt fühle ich mich in meinem Studiengang sehr gut aufgehoben und würde ihn definitiv weiterempfehlen.
Besonders gut gefällt mir die Vielseitigkeit des Studiums. Man bekommt Einblicke in viele unterschiedliche politische und gesellschaftliche Themen und lernt dabei, kritisch und eigenständig zu denken.
Teilweise könnte die Organisation und Kommunikation noch etwas übersichtlicher sein, gerade wenn es um wichtige Informationen und Fristen geht.
Ein interessantes und vielseitiges Fach, dessen Potenzial leider durch zu viel Theorie, hohe finanzielle Belastungen und fehlende berufliche Orientierung geschmälert wird.
Ich würde den Studiengang in seiner derzeitigen Form eher nicht weiterempfehlen. Das liegt nicht daran, dass ich Forstwissenschaften grundsätzlich uninteressant finde – im Gegenteil, viele Themen rund um Wald, Ökologie, Naturschutz und Forstwirtschaft finde ich sehr spannend. Allerdings habe ich im Laufe meines Studiums zunehmend eine Lücke zwischen meinen Erwartungen und dem tatsächlichen Studienalltag wahrgenommen.
Ein wesentlicher Kritikpunkt ist für mich der sehr hohe theoretische Anteil. Natürlich braucht ein wissenschaftliches Studium theoretische Grundlagen, dennoch würde ich mir gerade in den Forstwissenschaften deutlich mehr Praxisbezug wünschen. Exkursionen und praktische Veranstaltungen empfinde ich deshalb als besonders wertvoll, sie könnten meiner Meinung nach aber einen größeren Stellenwert einnehmen.
Hinzu kommt der hohe mathematische und quantitative Anteil. Mathematik, Statistik, Inventurverfahren und wirtschaftliche Berechnungen spielen in verschiedenen Modulen eine große Rolle. Dass diese Inhalte dazugehören, ist verständlich, allerdings war mir vor Studienbeginn nicht bewusst, welchen Umfang sie tatsächlich einnehmen. Hier wäre eine transparentere Kommunikation gegenüber Studieninteressierten sinnvoll.
Ein weiteres Problem sind die finanziellen Belastungen. Neben den normalen Lebenshaltungskosten entstehen zusätzliche Ausgaben, beispielsweise für Fachbücher, Materialien oder eine Pflanzenpresse. Besonders schwierig wird es bei wichtigen Zusatzqualifikationen wie dem Jagdschein oder der Waldpädagogik. Die verfügbaren Plätze sind stark begrenzt und decken nur einen kleinen Teil der Studierenden ab. Teilweise hängt die Teilnahme von bereits erreichten Credits, der Wartezeit oder dem Studienfortschritt ab. Gerade wenn man nicht mehr in der Regelstudienzeit ist, kann es dadurch zusätzlich schwierig werden, einen Platz zu erhalten.
Beim Jagdschein kommt hinzu, dass eine private Alternative mehrere Tausend Euro kosten kann. Für Studierende, die von BAföG leben und gleichzeitig einen eigenen Haushalt finanzieren müssen, ist das kaum bezahlbar. Wenn eine solche Zusatzqualifikation für bestimmte spätere Tätigkeiten wichtig ist, sollte sie meiner Meinung nach für wesentlich mehr Studierende zugänglich sein und nicht so stark von den eigenen finanziellen Möglichkeiten abhängen.
Auch die Mobilität ist ein Problem. Spätestens während eines Praktikums merkt man, wie stark man in der Forstwirtschaft teilweise auf ein Auto angewiesen ist, da Forstämter, Reviere und Waldflächen häufig schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Ein eigenes Auto mit Anschaffung, Versicherung, Kraftstoff und Reparaturen ist für Studierende mit BAföG und eigenem Haushalt jedoch eine erhebliche zusätzliche finanzielle Belastung. Auch darüber sollte vor Studienbeginn transparenter informiert werden.
Besonders fehlt mir außerdem eine umfassende Berufsorientierung. Im Studium entsteht häufig der Eindruck, dass der klassische Weg entweder in Richtung Revierleitung beziehungsweise Forstverwaltung oder in die Wissenschaft und Forschung führt. Tatsächlich gibt es mit einem forstwissenschaftlichen Abschluss wesentlich mehr Möglichkeiten, beispielsweise im Naturschutz, in der Umweltplanung, Waldpädagogik, Öffentlichkeitsarbeit, bei Behörden, Verbänden oder Unternehmen. Eine gut zugängliche Berufsberatung, die diese verschiedenen Wege, notwendige Zusatzqualifikationen und konkrete Einstiegsmöglichkeiten aufzeigt, habe ich bisher jedoch nicht gefunden.
Insgesamt wünsche ich mir deshalb vor allem mehr Praxisbezug, eine bessere Berufsorientierung, einen faireren Zugang zu Zusatzqualifikationen und eine stärkere Berücksichtigung der finanziellen Situation von Studierenden. Studieninteressierte sollten außerdem transparenter darüber informiert werden, wie theoretisch und mathematisch das Studium ist, welche zusätzlichen Kosten entstehen können und welche Bedeutung Mobilität und Zusatzqualifikationen für spätere Berufswege haben.
Das Fach selbst finde ich weiterhin interessant und besonders die praktischen Veranstaltungen und Exkursionen haben mir gefallen. Meine Kritik richtet sich daher weniger gegen die Forstwissenschaften an sich als gegen die konkrete Ausgestaltung des Studiums. Unter den derzeitigen Bedingungen würde ich den Studiengang eher nicht weiterempfehlen.
Spannende und vielseitige Themen rund um Wald, Ökologie und Naturschutz sowie interessante Exkursionen und praktische Veranstaltungen.
Zu theorielastig und teuer, zu wenig Praxis und Berufsorientierung sowie zu wenige Plätze für wichtige Zusatzqualifikationen wie Jagdschein und Waldpädagogik.
Es ist super.
Weil das Studium mega viel Spaß macht und die Infrastruktur gut ist, wie z.B. die Bibliothek für Mediziner.
Infrastruktur, Leben in Göttingen
Einige Dozenten
Lohnt sich für Leute die sich für die Umwelt interessieren.
Der Studiengang ist grundsätzlich gut und interessant die Organisation könnte jedoch verbessert werden und in besten Modulen gibt es oft nicht genug Plätze.
Interessante Themen, viele Wahrscheinlichkeit
Zu wenig Plätze in beliebten Modulen
Mein Studium ist sehr stressig, aufwändig und hoher Leistungsdruck.
Weil es für jeden, der Psychotherapeut werden möchte, relevant ist.
Viele Dozenten sind sehr hilfreich.
Leider ist es sehr schwierig mit einem Nachteilsausgleich durchzukommen und Gleichberechtigung fehlt sehr oft. Ansonsten ist es eher eine alte Uni. Dennoch kann man sehr gut in der SUB lernen.
Hier studieren noch viele andere Menschen und insbesondere politisch organisieren sich viele junge Leute in verschiedensten Gruppen, wo man leicht von Aktivismus Teil werden kann, aber natürlich nicht muss.
Menschliches Klima und leckeres, günstiges, Veganes und vegetarisches Mensa Essen!
Aufregend, spaßig, nervenaufreibend und stressig zu gleich
Weil viele spannendene Themen behandelt werden und man vieles über Menschen herausfindet.
Spannende Themen und Menschenkenntnis
Statistik und Forschungsmethoden
Es ist lebenserhellend.
Weil ich die Philosophie als sehr wichtig erachte:)
Dass man so einen guten Diskurs führen kann.
Dass es so wenige Philosophinnen im Lehrplan gibt
Philosophie ist die menschlichste Disziplin unter allen.
Spätestens seit der Aufklärung ist die Autonomie und Mündigkeit von Bürger:innen eines, bzw. vllt. sogar DAS zentrales Element für das gesunde Bestehen westliche Demokratien, sowie eine ihrer innersten Werte. Eben jene Mündigkeit erlangt man nur dadurch, dass man die eigenen unreflektierten Annahmen kritisch prüft und sich darin frei von äußerlichen Dogmen, unbewusst wirkenden Verzerrungen der Kognition oder auch gesellschaftlichen Erwartungen freimacht. Dies ist das Geschäft der Philosophie, die Selbstbetrachtung des Denkens durch welche sie sich schlussendlich als Speerspitze menschlicher Freiheit begreift. Man sollte Philosophie studieren, wenn man den Versuch wagen muss, das Denken in seiner höchsten und reifsten Form zu beherrschen, ergo dazu berufen ist.
Die studentischen Kultur Göttingens.
Die Organisation der Universität als Ganzes.
Es ist ein sehr interdisziplinäres Studienangebot mit vielerlei Möglichkeiten sich zu spezialisieren und zu vertiefen!
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