
Biologische Diversität und ÖkologieGeorg-August-Universität Göttingen
Kurzbeschreibung & Facts
Der Bachelorstudiengang Biologische Diversität und Ökologie an der Georg-August-Universität Göttingen vermittelt Methoden und Kenntnisse, um moderne Biodiversitätsforschung zu verstehen und anzuwenden. Der Studiengang kombiniert Feldforschung, molekulare Techniken und computergestützte Ökosystemforschung.
Im ersten Studienabschnitt (Semester 1-4) erhalten die Studierenden eine Grundausbildung in Biologie mit Fokus auf Evolution, Ökologie und Artenvielfalt sowie in allgemeinen naturwissenschaftlichen Fächern. Der zweite Studienabschnitt (Semester 5-6) dient der individuellen Profilbildung durch vertiefende Studien in Ökologie und Biodiversitätsforschung sowie Systematik und Phylogenie, einschließlich moderner Forschungsmethoden. Viele Module beinhalten praktische Übungen im Labor, Kursraum oder Freiland.
Interesse an Biologie, insbesondere Ökologie und Evolution, sowie Artenkenntnis sind wichtig. Naturwissenschaftliche Grundlagen in Chemie, Mathematik und Statistik sind erforderlich, speziell in der Ökologie ist Statistik unverzichtbar. Gute Englischkenntnisse sind von Vorteil.
Mögliche Berufsfelder sind Naturschutzbehörden, Nationalparks, Naturschutzorganisationen, der Bildungsbereich (Verlage, Wissenschaftsjournalismus, Umweltbildung), Umweltberatung und -technologie. Ein anschließendes Masterstudium ist in den Biowissenschaften oft notwendig, eine Promotion ist für eine wissenschaftliche Karriere empfehlenswert. Die Universität Göttingen bietet die Möglichkeit, Biologische Diversität und Ökologie vom Bachelor über den Master bis zum Doktor zu studieren.
Der Studiengang ist modular aufgebaut. Im ersten Semester werden Ringvorlesung I, Grundpraktika in Botanik und Zoologie sowie Allgemeine und Anorganische Chemie belegt. Das zweite Semester umfasst Ringvorlesung II, Evolution, Systematik und Vielfalt der Tiere und Pflanzen sowie ein Praktikum in Allgemeiner und Anorganischer Chemie. Im dritten Semester folgen Evolution sowie Tier- und Pflanzenökologie, ergänzt durch Wahl- und Wahlpflichtmodule. Das vierte Semester beinhaltet Wahl- und Wahlpflichtmodule, Scientific English I, Schlüsselkompetenzen und ein Berufspraktikum. In den Semestern 5 und 6 werden Wahlpflichtmodule belegt, im sechsten Semester zusätzlich Wissenschaftliche Methoden und Projektmanagement sowie die Bachelorarbeit angefertigt.
- Abschluss
- Bachelor of Science
- Regelstudienzeit
- 6 Semester
- ECTS
- 180
- Studienform
- Vollzeit
- Standort
- Göttingen
Letzte Bewertungen
Lohnt sich für Leute die sich für die Umwelt interessieren.
Der Studiengang ist grundsätzlich gut und interessant die Organisation könnte jedoch verbessert werden und in besten Modulen gibt es oft nicht genug Plätze.
Interessante Themen, viele Wahrscheinlichkeit
Zu wenig Plätze in beliebten Modulen
Empfehlungen
Standort der Georg-August-Universität Göttingen
Wilhelmsplatz 1, Göttingen, Deutschland
ISCED Bereiche
Studiengänge
Allgemeines zum Biologie Studium
Das Biologie-Studium bietet Studierenden die Möglichkeit, die unglaubliche Vielfalt des Lebens zu erforschen und zu verstehen. Das Studium umfasst eine breite Palette von Fächern, die von Grundlagenfächern wie Physiologie, Genetik, Ökologie, Biochemie und Mikrobiologie bis hin zu Spezialfächern wie Evolution, Verhaltensbiologie, Molekularbiologie, Entwicklungsbiologie und Immunologie reichen. Das Studium stellt Studierende auch vor die Aufgabe, ihr Verständnis der biologischen Systeme zu vertiefen und zu erweitern. Neben dem Verständnis der Grundprinzipien der Biologie erhalten sie eine fundierte Ausbildung in wichtigen Forschungstechniken und -methoden, um die biologische Vielfalt zu erforschen. Viele Biologie-Studiengänge befassen sich auch mit der Erforschung von Themen wie Biodiversität, Klimawandel, Umweltverschmutzung, biotechnologischen Anwendungen und gentechnischen Modifikationen. Biologie-Studierende erhalten eine breite Grundlage für eine erfolgreiche Karriere in vielen Bereichen, darunter Forschung, Biotechnologie, Ökologie, Medizin und Landwirtschaft.

