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Georg-August-Universität Göttingen

Universität in Göttingen, Deutschland

Über die Hochschule

Die Georg-August-Universität Göttingen ist die älteste noch existierende Universität in Niedersachsen und nach der Leibniz Universität Hannover die zweitgrößte Hochschule des Bundeslandes mit ca. 28.000 Studierenden im Wintersemester 2021/22, während die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen zu den größten Bibliotheken Deutschlands zählt. Das Motto der Uni lautet: In publica commoda - Zum Wohle aller.

 

Die Universität Göttingen ist aufgrund ihrer Geschichte nicht auf einem Campus, sondern in verschiedenen Gebäuden in der ganzen Stadt verteilt. In den letzten Jahrzehnten hat sich jedoch ein Konzentrationsprozess auf zwei Standorte entwickelt, darunter das Geisteswissenschaftliche Zentrum und der Nordbereich in Weende.

 

Die Universität ist eine Volluniversität, die eine breite Palette von Fächern anbietet, darunter Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften, Jura, Medizin, Wirtschaftswissenschaften, evangelische Theologie und Agrar- und Forstwissenschaften, und die einen Schwerpunkt auf die Juristische Fakultät, die Philosophische Fakultät, Mathematik und Naturwissenschaften legt, während Studierende aller Fachrichtungen an der Zentralen Einrichtung für Sprachen und Schlüsselqualifikationen Sprachen mit UNIcert-Abschluss erlernen können.

 

Der Göttingen Campus Council (GCC) ist das zentrale Organ für die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Göttingen. Der GCC besteht aus Vertretern der Universität Göttingen, der Universitätsmedizin Göttingen und anderen renommierten Einrichtungen wie den Max-Planck-Instituten und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Die Georg-August-Universität arbeitet auch international mit anderen Universitäten Europas im Netzwerk der Coimbra-Gruppe zusammen und betreibt das interdisziplinäre Forschungsinstitut CeGE.

Das sagen die Studierenden

Die Georg-August-Universität Göttingen bietet eine breite Palette an Studiengängen und hat einen guten Ruf für ihre akademische Qualität. Viele Studierende loben die engagierten Dozent:innen, die stets bemüht sind, das Lernen zu unterstützen. Besonders die Ausstattung der Bibliotheken wird häufig hervorgehoben, was das wissenschaftliche Arbeiten erleichtert. Dennoch gibt es auch kritische Stimmen, die den hohen Leistungsdruck und die manchmal schwierige Vereinbarkeit von Studium und Arbeit anmerken. Einige Studierende fühlen sich insbesondere bei Teilzeitstudienplätzen nicht ausreichend unterstützt. Zudem wird die Online-Lehre während der Pandemie oft als unzureichend kritisiert, wodurch das Lernen erschwert wurde. Insgesamt bietet die Universität viele Möglichkeiten und Raum für individuelle Gestaltung, sei es durch die Vielfalt der Wahlmöglichkeiten oder die interessante Mischung aus Theorie und Praxis. Göttingen selbst ist eine attraktive Stadt für Studierende mit einem lebendigen Campusleben, was die Studienzeit zusätzlich bereichert.

KI-gestützte Zusammenfassung aus allen Bewertungen

Letzte Bewertungen

2,9
27.9.2026
Studienstart 2023
6. Semester
Verifizierte/r Student*in

Ein interessantes und vielseitiges Fach, dessen Potenzial leider durch zu viel Theorie, hohe finanzielle Belastungen und fehlende berufliche Orientierung geschmälert wird.

Ich würde den Studiengang in seiner derzeitigen Form eher nicht weiterempfehlen. Das liegt nicht daran, dass ich Forstwissenschaften grundsätzlich uninteressant finde – im Gegenteil, viele Themen rund um Wald, Ökologie, Naturschutz und Forstwirtschaft finde ich sehr spannend. Allerdings habe ich im Laufe meines Studiums zunehmend eine Lücke zwischen meinen Erwartungen und dem tatsächlichen Studienalltag wahrgenommen.
Ein wesentlicher Kritikpunkt ist für mich der sehr hohe theoretische Anteil. Natürlich braucht ein wissenschaftliches Studium theoretische Grundlagen, dennoch würde ich mir gerade in den Forstwissenschaften deutlich mehr Praxisbezug wünschen. Exkursionen und praktische Veranstaltungen empfinde ich deshalb als besonders wertvoll, sie könnten meiner Meinung nach aber einen größeren Stellenwert einnehmen.
Hinzu kommt der hohe mathematische und quantitative Anteil. Mathematik, Statistik, Inventurverfahren und wirtschaftliche Berechnungen spielen in verschiedenen Modulen eine große Rolle. Dass diese Inhalte dazugehören, ist verständlich, allerdings war mir vor Studienbeginn nicht bewusst, welchen Umfang sie tatsächlich einnehmen. Hier wäre eine transparentere Kommunikation gegenüber Studieninteressierten sinnvoll.
Ein weiteres Problem sind die finanziellen Belastungen. Neben den normalen Lebenshaltungskosten entstehen zusätzliche Ausgaben, beispielsweise für Fachbücher, Materialien oder eine Pflanzenpresse. Besonders schwierig wird es bei wichtigen Zusatzqualifikationen wie dem Jagdschein oder der Waldpädagogik. Die verfügbaren Plätze sind stark begrenzt und decken nur einen kleinen Teil der Studierenden ab. Teilweise hängt die Teilnahme von bereits erreichten Credits, der Wartezeit oder dem Studienfortschritt ab. Gerade wenn man nicht mehr in der Regelstudienzeit ist, kann es dadurch zusätzlich schwierig werden, einen Platz zu erhalten.
Beim Jagdschein kommt hinzu, dass eine private Alternative mehrere Tausend Euro kosten kann. Für Studierende, die von BAföG leben und gleichzeitig einen eigenen Haushalt finanzieren müssen, ist das kaum bezahlbar. Wenn eine solche Zusatzqualifikation für bestimmte spätere Tätigkeiten wichtig ist, sollte sie meiner Meinung nach für wesentlich mehr Studierende zugänglich sein und nicht so stark von den eigenen finanziellen Möglichkeiten abhängen.
Auch die Mobilität ist ein Problem. Spätestens während eines Praktikums merkt man, wie stark man in der Forstwirtschaft teilweise auf ein Auto angewiesen ist, da Forstämter, Reviere und Waldflächen häufig schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Ein eigenes Auto mit Anschaffung, Versicherung, Kraftstoff und Reparaturen ist für Studierende mit BAföG und eigenem Haushalt jedoch eine erhebliche zusätzliche finanzielle Belastung. Auch darüber sollte vor Studienbeginn transparenter informiert werden.
Besonders fehlt mir außerdem eine umfassende Berufsorientierung. Im Studium entsteht häufig der Eindruck, dass der klassische Weg entweder in Richtung Revierleitung beziehungsweise Forstverwaltung oder in die Wissenschaft und Forschung führt. Tatsächlich gibt es mit einem forstwissenschaftlichen Abschluss wesentlich mehr Möglichkeiten, beispielsweise im Naturschutz, in der Umweltplanung, Waldpädagogik, Öffentlichkeitsarbeit, bei Behörden, Verbänden oder Unternehmen. Eine gut zugängliche Berufsberatung, die diese verschiedenen Wege, notwendige Zusatzqualifikationen und konkrete Einstiegsmöglichkeiten aufzeigt, habe ich bisher jedoch nicht gefunden.
Insgesamt wünsche ich mir deshalb vor allem mehr Praxisbezug, eine bessere Berufsorientierung, einen faireren Zugang zu Zusatzqualifikationen und eine stärkere Berücksichtigung der finanziellen Situation von Studierenden. Studieninteressierte sollten außerdem transparenter darüber informiert werden, wie theoretisch und mathematisch das Studium ist, welche zusätzlichen Kosten entstehen können und welche Bedeutung Mobilität und Zusatzqualifikationen für spätere Berufswege haben.
Das Fach selbst finde ich weiterhin interessant und besonders die praktischen Veranstaltungen und Exkursionen haben mir gefallen. Meine Kritik richtet sich daher weniger gegen die Forstwissenschaften an sich als gegen die konkrete Ausgestaltung des Studiums. Unter den derzeitigen Bedingungen würde ich den Studiengang eher nicht weiterempfehlen.

Stark theoretischÜberfülltAnspruchsvollGut organisiertViel AuswendiglernenViel Eigeninitiative nötigLaufende LeistungsnachweiseEher anonymEinzelkämpfer-Modus

Spannende und vielseitige Themen rund um Wald, Ökologie und Naturschutz sowie interessante Exkursionen und praktische Veranstaltungen.

Zu theorielastig und teuer, zu wenig Praxis und Berufsorientierung sowie zu wenige Plätze für wichtige Zusatzqualifikationen wie Jagdschein und Waldpädagogik.

4,1
28.7.2026
Studienstart 2025
3. Semester
Verifizierte/r Student*in

Es ist super.

Weil das Studium mega viel Spaß macht und die Infrastruktur gut ist, wie z.B. die Bibliothek für Mediziner.

Gut organisiertGut machbarAnspruchsvollViel AuswendiglernenLaufende LeistungsnachweiseHilfsbereite KommilitonenFamiliärAktives CampuslebenLeicht Anschluss im 1. Semester

Infrastruktur, Leben in Göttingen

Einige Dozenten

3,4
14.7.2026
Studienstart 2024
4. Semester
Verifizierte/r Student*in

Lohnt sich für Leute die sich für die Umwelt interessieren.

Der Studiengang ist grundsätzlich gut und interessant die Organisation könnte jedoch verbessert werden und in besten Modulen gibt es oft nicht genug Plätze.

Gut machbarViel AuswendiglernenAlles am SemesterendeHilfsbereite KommilitonenLeicht Anschluss im 1. Semester

Interessante Themen, viele Wahrscheinlichkeit

Zu wenig Plätze in beliebten Modulen

Weiterführende Artikel

Standort

Wilhelmsplatz 1, Göttingen, Deutschland

Foto von Göttingen
Göttingen35.000 Studierende
Zur Stadt

Studiengänge

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Studiengänge nach Abschluss

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Master87 Studiengänge
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Diplom4 Studiengänge
PhD1 Studiengang
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