
Freie Universität Berlin
Über die Hochschule
Die Freie Universität Berlin (FU Berlin), gegründet 1948, ist eine der größten Hochschulen in Deutschland und steht unter staatlicher Trägerschaft. Als "Exzellenzuniversität" ausgezeichnet, ist sie bevorzugter Studienort für internationale Spitzenwissenschaftler*innen. Im Wintersemester 2015/16 waren ca. 36.500 Studierende eingeschrieben, mit einem Anteil von 59% Frauen und fast 21% ausländischen Studis. Die Freie Universität hat ca. 4.500 Mitarbeitende, davon sind ca. 350 Menschen Professor*innen. Das Motto der Universität lautet: Veritas, Iustitia, Libertas – was übersetzt Wahrheit, Gerechtigkeit, Freiheit bedeutet.
Die FU Berlin ist eine traditionelle Volluniversität mit etwa 150 Studiengängen an 15 Fachbereichen, die ein breites Fächerspektrum abdecken, von Geistes-, Sozial-, Natur-, Wirtschafts- bis hin u Rechtswissenschaften sowie Human- und Veterinärmedizin. Neben den klassischen Disziplinen bietet sie auch viele "kleine Fächer" mit hohem Spezialisierungsgrad an, darunter beispielsweise Theater- und Filmwissenschaft, Ägyptologie, Arabistik, Byzantinistik, Judaistik, Sozial- und Kulturanthropologie, Iranistik, Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaften sowie Bioinformatik.
Einzigartig in der Region Berlin-Brandenburg sind bestimmte Studienfächer wie Veterinärmedizin, Religionswissenschaft, Katholische Theologie, Turkologie, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Meteorologie und Biochemie, die ausschließlich an der FU Berlin angeboten werden.
Die Freie Universität Berlin bietet seit der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen mit wenigen Ausnahmen nur noch diese Abschlüsse an. Es können jedoch noch Staatsexamensstudiengänge in Medizin, Pharmazie, Veterinärmedizin und Zahnheilkunde an der Charité studiert werden, und in Rechtswissenschaften ist die erste juristische Prüfung der Regelabschluss. Zudem besitzt die FU das Promotions- und Habilitationsrecht.
Das Bibliothekssystem der Freien Universität Berlin ist das größte unter allen deutschen Universitäten, mit einem Medienbestand von rund 8,5 Millionen Bänden und 20.000 laufenden Zeitschriften, die auf die Universitätsbibliothek und 9 Bibliotheksbereiche mit 14 Fachbibliotheken verteilt sind.
Zahlreiche namhafte Professor*innen, Wissenschaftler*innen und bekannte Alumni unterstreichen die nationale und internationale Bedeutung der Hochschule. Zuletzt wurde etwa der an der FU diplomierte Benjamin List 2021 mit dem Chemie-Nobelpreis geehrt.
Das sagen die Studierenden
Die Freie Universität Berlin (FU) wird von den Studierenden insgesamt als eine interessante und vielfältige Einrichtung eingeschätzt. Im Bachelorstudium Nordamerikastudien schätzen viele die große Auswahl an Kursen und die Möglichkeit, ihren Studienverlauf individuell zu gestalten. Die internationalen Möglichkeiten sind ein klarer Pluspunkt, insbesondere für Studierende, die ein Auslandssemester planen. Kritik gab es jedoch an der eher schmalen Seminarwahl in bestimmten Semestern und dem hohen Leistungsdruck im Jurastudium, wo die Struktur als veraltet empfunden wird. Auch die Organisation der Veranstaltungen wird teilweise als unzureichend wahrgenommen, was zu Schwierigkeiten bei der Kursanmeldung führt. Positiv hervorgehoben werden die engagierten Lehrenden und der familiäre Umgangston, vor allem im John-F.-Kennedy-Institut. Insgesamt bietet die FU eine gute akademische Qualität, jedoch sollten Studierende bereit sein, Eigeninitiative zu zeigen und sich aktiv um ihre Studienplätze zu kümmern. Die vielfältigen Module und die große Bibliothek bieten zudem eine solide Unterstützung während des Studiums.
Letzte Bewertungen
Das Studium war ein permanenter Balanceakt zwischen purer Überforderung und dem befreienden Gefühl, endlich selbstbestimmt zu wachsen
Das Studium begeistert durch Freiheit, fordert mit Prüfungsdruck heraus und prägt vor allem durch Selbstständigkeit, Scheitern und persönliches Wachstum.
Selbstbestimmtes Lernen: Du entscheidest selbst, wann, wie und woran du arbeitest – statt starrer Vorgaben bestimmst du deine Schwerpunkte.
Mangelnde Praxisnähe: Viele Studiengänge bereiten hervorragend auf die Wissenschaft vor, lassen Absolventen aber oft hilflos zurück, wenn es um konkrete Arbeitsabläufe, Projektmanagement oder Werkzeuge der freien Wirtschaft geht.
Sehr viel lernen und vor allem verstehen.
Ich denke, dass der Studiengang Chemie B.Sc. für Interessierte sehr vielfältig, informativ und weiterbildend ist.
Praktika auf dem Campus
Mehr Praktika einführen
Der Studiengang ist breit gefächert und gut ausgestattet für Wirtschaftliche und Informatiklastige Berufe
Flexible Modulwahl
Gewichtung fix bei den Module
Weiterführende Artikel
Standort
Kaiserswerther Straße 16-18, Berlin, Deutschland
Studiengänge
Studiengänge nach Abschluss

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