
Universität Erfurt
Über die Hochschule
Die Universität Erfurt, gegründet 1392 und damit die älteste Hochschule Deutschlands, wurde 1994 neu begründet und versteht sich als Reformuniversität. Sie bietet Studierenden ein breites Angebot an geistes-, sozial- und erziehungswissenschaftlichen Studiengängen. Ihre vier Fakultäten - Philosophische, Katholisch-Theologische, Staatswissenschaftliche und Erziehungswissenschaftliche Fakultät - ermöglichen Studierenden, ein breites Spektrum von Fachgebieten zu erkunden. Die Universität hat ein einzigartiges liberal arts Konzept - das Erfurter Modell - und verpflichtet Studierende zu einem interdisziplinären Studium Fundamentale, das einen breiten wissenschaftlichen Hintergrund bietet. Das Lehrpersonal ist engagiert und setzt auf eine intensive Betreuung der Studierenden. Die Universität hat außerdem eine aktive Forschungslandschaft und ist in nationale und internationale Forschungsnetzwerke eingebunden. Durch eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern hat die Universität Erfurt zudem eine starke lokale Verankerung.
Das sagen die Studierenden
Die Universität Erfurt (UE) hat sich als kleine, aber empfehlenswerte Institution herausgestellt, die einige interessante Programme bietet. Die Bewertungen der Studierenden zeigen ein gemischtes Bild: Während manche Dozenten engagiert und verständnisvoll sind, gibt es auch Kritik an weniger motivierten Lehrenden, die nur wenig vorbereiten oder Feedback geben. Positiv hervorgehoben werden die gut strukturierten Vorlesungen und die interdisziplinären Inhalte, die einen breiten Blick auf verschiedene Themen bieten, was besonders wichtig für Studiengänge wie Internationale Beziehungen und Kommunikationswissenschaft ist. Die Universität ist bekannt für ihre familiäre Atmosphäre, die von den Studierenden geschätzt wird. Kritisch angemerkt wurde jedoch die Bürokratie und die teilweise unzureichende Praxisorientierung des Studiums. Viele wünschen sich mehr praxisnahe Elemente, wie Beispiele aus dem Berufsalltag oder Hospitationen. Insgesamt sind die Studierenden mit ihrem Studium zufrieden, fühlen sich gut vorbereitet, sehen aber auch Raum für Verbesserungen.
Letzte Bewertungen
Das Studium ist teilweise sehr interessant. Die Vorlesungen sind anschaulich und meist mit guten Beispielen erklärt. Der Großteil der Dozent:innen ist sehr nett, fair und verständnisvoll und vor allem in den Seminaren fühlt man sich wohl, es herrscht eine angenehme Atmosphäre. Jedoch ist der Unterricht nicht sonderlich praxisorientiert, weshalb ich manchmal unsicher bin, was bestimmte Inhalte mir in Zukunft als Lehrer bringen sollen.
Mein drittes Semester konzentrierte sich stark auf mein Nebenfach der Sozialwissenschaften (Demokratietheorie, das politische System Deutschlands, Populismus). Diese Inhalte konnte ich jedoch sehr gut in meinen kommunikationswissenschaftlichen Modulen anwenden und u.a. in Seminaren zu "Mediensystemen im internationalen Vergleich" oder zu "Social Media und Demokratie" verknüpfen. Insgesamt lernte ich viel über gesellschaftspolitische Prozesse, die sowohl regional als auch global auftreten. Es werden aber auch Veranstaltungen zu anderne Themenbereichen, die mit der Psychologie oder der Erziehungswissenschaften verwandt sind, angeboten. Zudem haben wir sehr nette Dozentinnen und Dozenten sowie einen kompetenten StuRa und FSRs, die das Studi-Leben stetig verschönern. Ich habe gute Erfahrungen gemacht und kann das Studium der Kommunikationswissenschaft nur weiterempfehlen.
Durch Corona begann mein Studium Hauptsache mit distance learning. Hier lief die Organisation eigentlich gut. Mittlerweile bin ich im Master und kann nur sagen, dass man immer darauf achten sollte welche Rechte bzw. Möglichkeiten man hat.
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Standort
Nordhäuser Str. 63, Erfurt, Deutschland

