
Kurzbeschreibung & Facts
Die Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Hamburg bietet verschiedene Studiengänge an. Dazu gehören:
- Erste Prüfung: Ein Studiengang, der mit der ersten juristischen Prüfung abschließt.
- Bachelor of Laws (LL.B.) / Hukuk Lisans: Ein gemeinsamer Studiengang Rechtswissenschaften mit der Universität Istanbul, der mit dem Bachelor of Laws abschließt.
- Master of Laws (LL.M.): Ein weiterführender Studiengang, der mit dem Master of Laws abschließt.
- Ergänzendes Studium: Ein Nebenfachstudium zum Bachelor of Arts oder Bachelor of Science.
Für weitere Informationen zu den einzelnen Studiengängen, wie Studieninhalte, Berufsperspektiven und detaillierte Beschreibungen, besuchen Sie bitte die entsprechenden Seiten:
- Studiengang Rechtswissenschaft
- Rechtswissenschaft im Nebenfach/freien Wahlbereich
- Masterstudiengänge
- Gemeinsamer Studiengang Rechtswissenschaft (Hamburg/Istanbul)
Bei Fragen können Sie sich an die Fakultät für Rechtswissenschaft wenden:
Universität Hamburg
Fakultät für Rechtswissenschaft
Rothenbaumchaussee 33
20148 Hamburg
Tel.: +49 40 42838-8992 (Infotresen)
- Abschluss
- Bachelor of Science
- Studienform
- Vollzeit
Das sagen die Studierenden
Das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg ist vielfältig und bietet interessante Vorlesungen, speziell im Maritimen Wirtschaftsrecht. Viele Studierende empfinden die Inhalte als ansprechend und nicht trocken; einige Dozenten vermitteln die Themen sehr gut. Allerdings gibt es gravierende Probleme mit der Organisation und Struktur des Studiengangs. Korrekturzeiten für Hausarbeiten können bis zu 12 Wochen betragen, was frustrierend sein kann. Zudem wurden wichtige Arbeitsgemeinschaften ab dem 4. Semester aus Kostengründen gestrichen, was die Unterstützung bei der Fallbearbeitung stark einschränkt. Viele Studierende fühlen sich deshalb verloren und berichten von einer anonymen Atmosphäre. Die Ausstattung der Bibliothek ist gut, jedoch sind die Räumlichkeiten oft überfüllt. Insgesamt ist das Studium interessant, jedoch müssen angehende Juristinnen und Juristen viel Eigeninitiative zeigen und sich auf chaotische Bedingungen einstellen.
Letzte Bewertungen
Anspruchsvoll, manchmal frustrierend und definitiv nichts für schwache Nerven.
Jura ist zwar teilweise wirklich anstrengend und gerade die Examensvorbereitung kann einen schon ziemlich fordern, aber insgesamt macht mir das Studium Spaß und ich würde mich wieder dafür entscheiden. Mir gefällt vor allem, wie vielseitig Jura ist und dass man mit der Zeit merkt, wie man immer besser darin wird, Zusammenhänge zu verstehen und Fälle zu lösen. Außerdem hat man später sehr viele verschiedene berufliche Möglichkeiten und ist nicht auf einen bestimmten Bereich festgelegt.
Die vielen Möglichkeiten, die man später mit Jura hat. Außerdem finde ich es schön, dass man im Laufe des Studiums wirklich merkt, wie man immer mehr Zusammenhänge versteht und sich eine ganz andere Art zu denken und Probleme zu lösen entwickelt.
Der enorme Leistungsdruck, vor allem durch das Staatsexamen. Teilweise steht der Aufwand, den man über Jahre in das Studium steckt, in keinem Verhältnis dazu, wie stark am Ende wenige Klausuren über die Abschlussnote entscheiden.
Wie das Motto von der Freien und Hansestadt Hamburg: Wachsen mit Weitsicht.
Die Universität Hamburg bietet nicht nur eine exzellente juristische Ausbildung mit engagierten Lehrenden, sondern auch die Möglichkeit, sich frühzeitig zu spezialisieren, und es gibt eine Vielzahl (13!) von Schwerpunktsbereichsalternativen. Für mich persönlich war das Seerecht (das Maritime Law) ein Bereich, der in kaum einer anderen Stadt so greifbar und lebendig vermittelt werden kann wie hier. Hamburg ist schließlich Deutschlands Tor zur Welt: Der Hafen, die internationale Schifffahrt und die enge Verzahnung von Wirtschaft und Recht machen die Stadt zu einem einzigartigen Lernumfeld, das über den Hörsaal hinausgeht. Wer sich für internationales Recht, Seerecht oder maritime Sicherheit interessiert, findet hier Zugang zu Netzwerken, Instituten und Praxispartnern, von denen andere Studienorte nur träumen können.
Die Verknüpfung von der Universität und Kanzleien bzw. Instituten. Wenn man ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei oder Behörde absolvieren will, sind meistens Praktikumslisten von Professor*innen an Studierende mitgeteilt bzw. Professoren arbeiten selbst in diesen, was einen frühen Kontaktaufbau ermöglicht.
Die Bewertung von Klausuren sind vergleichsweise strikter, und die Anonymisierung der Klausuren sind (außer SPB-Klausuren) trotz mehrmaligen Anfragen und Demonstrationen nicht durchgeführt.
Es ist menschenfeindlich, mental ungesund und durch Willkür bestimmt.
Das System für Rechtswissenschaften ist sehr veraltet und nicht mehr tragbar. Es kommt immer mehr Stoff fürs Staatsexamen dazu und erwiesen ist ebenfalls, dass das Studium immer schwerer wird. Die Lehrenden sind fast alle unhöflich und distanziert und erzeugen noch zusätzlichen Druck. Die häufigste Einzel Note im Staatsexamen sind 2 Punkte! Die Note hängt nicht nur von der eigenen Leistung ab, sondern insbesondere von der Art des Korrektors. Falls dieser ein strengerer, schlecht gelaunter ist, ist die Chance zu bestehen gleich Null. Die Zweitkorrektoren lesen sich die Arbeiten häufig nicht durch und geben einfach die gleiche Note wie der Erstkorrektor. Die absolut unerreichbaren Erwartungen a die Studierenden fördert sehr schlechte mentale Gesundheit und führt auch dazu, dass Studierende kein Privatleben mehr führen, sondern nur lernen. Das Staatsexamen müsste wieder zu schaffen sein, es ist doch nicht tragbar, dass die häufigste Einzel Note 2 Punkte sind - da fällt doch auf, dass etwas mit dem System grundlegend falsch läuft. Studien belegen auch, dass Jura Studierende ihr Studium nicht weiter empfehlen würden, aufgrund der schlechten Lage. Ich hoffe für die Zukunft, dass das System es für Studierende möglich macht, einen Abschluss zu erhalten und dabei nicht auf Willkür angewiesen zu sein. Auch wünsche ich mir, dass die mentale Gesundheit der Studierenden nicht mehr so in Mitleidenschaft gezogen wird.
Es gibt leider keinen
Das System an sich
Empfehlungen
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Mittelweg 177, Hamburg, Deutschland
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Studiengänge
Allgemeines zum Recht Studium
Wenn dir Gesetz, Recht und Gerechtigkeit am Herzen liegen und dich das Wälzen einer Menge dicker Bücher und Paragraphen nicht abschreckt, dann hast du in Jura (vorrangige Bezeichnung in Deutschland) bzw. Jus(vorrangige Bezeichnung in Österreich und der Schweiz) womöglich dein Traumstudium gefunden!
Rechtswissenschaft ist ein sehr beliebtes Studium im DACH-Raum. 10.000 Studierende sind es auf Österreichs größter Uni für Rechtswissenschaften in Wien, rund 14.000 Studienanfänger*innen gab es alleine in Deutschland im Wintersemester 21/22.

