
Das Bachelorstudium Biologie an der Universität Wien vermittelt ein breites Grundverständnis der Biologie und ihrer verschiedenen Teildisziplinen. Es werden allgemeine Kenntnisse in Biologie sowie in wichtigen Grundlagenfächern wie Chemie, Physik, Statistik, Ethik und Genderfragen vermittelt. Im weiteren Verlauf des Studiums erfolgt eine Vertiefung in einer von sieben Fachrichtungen: Anthropologie, Mikrobiologie & Genetik, Molekulare Biologie, Ökologie, Paläobiologie, Pflanzenwissenschaften oder Zoologie.
Das Studium umfasst eine Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP), in der die genannten Grundlagen vermittelt werden. Zum Abschluss des Studiums ist eine Bachelorarbeit zu verfassen.
Nach Abschluss des Bachelorstudiums Biologie sind die Absolvent*innen in der Lage, fachorientierte Tätigkeiten in biologisch ausgerichteten Institutionen auszuführen. Das Bachelorstudium Biologie vermittelt eine erste Berufsvorbildung.
Mögliche Masterstudien im Anschluss an den Bachelor sind:
Das Biologie-Studium an der Universität Wien (Österreich) bietet ein sehr facettenreiches und spannendes Studium, das jedoch nicht einfach ist. Viele Studierende finden die Schwerpunkte in Mikrobiologie und Genetik besonders interessant, bemängeln jedoch die hohe Arbeitsbelastung und den hohen Aufwand für vergleichsweise geringe ECTS-Punkte. Die Organisation der Laborübungen kann herausfordernd sein, da oft zu wenige Plätze zur Verfügung stehen. Es gibt auch einige Kritik an den Professoren, insbesondere in Bezug auf die Qualität der Lehrveranstaltungen während der Pandemie. Trotzdem berichten viele, dass die Inhalte gut vermittelt werden und das Studium insgesamt lohnenswert ist, wenn man ein starkes Interesse an Biologie hat. Ein wiederkehrendes Thema ist die Schwierigkeit, das Studium in der Regelstudienzeit abzuschließen, was vor allem durch die hohe Anzahl an Prüfungen und den notwendigen Lernaufwand bedingt ist. Für Studierende, die an einer breiten Ausbildung in Biologie interessiert sind und bereit sind, viel Eigenverantwortung zu übernehmen, ist das Studium eine gute Wahl.
Positiv:
Die Uni Wien hat eine riesige Bibliothek und viele Online-Materialien, die einem beim Lernen helfen.
Manche Lehrende geben sich echt Mühe, die Inhalte spannend zu machen, und man spürt ihre Begeisterung für das Fach.
Negativ:
Die STEOP-Phase ist härter, als ich dachte. Es ist viel Stoff in kurzer Zeit, und man muss sich sofort reinbeißen.
Die Organisation hat definitiv Mängel, denn bei 1000 Teilnehmern nur einen Raum mit etwa 300 Plätzen anzubieten ist halt dann doch ein bisschen lächerlich.
Bis jetzt macht mir das Studium eine Menge Spaß und ich liebe es dir Inhalte des Studiums zu lernen. Ich habe gelernt, dass man im Studium ständig dran sein sollte, weil es sonst alles zu viel wird.
Das Gebäude ist sehr schön und nach der Studienrichtung eingerichtet. Und die Vorlesungen sind auch gut gestaltet und vorgetragen.
Das Biologie-Studium bietet Studierenden die Möglichkeit, die unglaubliche Vielfalt des Lebens zu erforschen und zu verstehen. Das Studium umfasst eine breite Palette von Fächern, die von Grundlagenfächern wie Physiologie, Genetik, Ökologie, Biochemie und Mikrobiologie bis hin zu Spezialfächern wie Evolution, Verhaltensbiologie, Molekularbiologie, Entwicklungsbiologie und Immunologie reichen. Das Studium stellt Studierende auch vor die Aufgabe, ihr Verständnis der biologischen Systeme zu vertiefen und zu erweitern. Neben dem Verständnis der Grundprinzipien der Biologie erhalten sie eine fundierte Ausbildung in wichtigen Forschungstechniken und -methoden, um die biologische Vielfalt zu erforschen. Viele Biologie-Studiengänge befassen sich auch mit der Erforschung von Themen wie Biodiversität, Klimawandel, Umweltverschmutzung, biotechnologischen Anwendungen und gentechnischen Modifikationen. Biologie-Studierende erhalten eine breite Grundlage für eine erfolgreiche Karriere in vielen Bereichen, darunter Forschung, Biotechnologie, Ökologie, Medizin und Landwirtschaft.