
Das sagen die Studierenden
Das Studium "Biologie" an der Universität Hamburg (UHH) bietet eine spannende Möglichkeit, vor allem für diejenigen, die sich für Ökologie und Pflanzen interessieren. Die Studierenden schätzen die vielfältigen Projekte, die eine wertvolle Gelegenheit für Bachelor- und Masterarbeiten darstellen. Die Dozenten hingegen sind unterschiedlich motiviert: Einige fördern die Studierenden aktiv, während andere den Eindruck vermitteln, dass sie eher darauf aus sind, viele Studierende durchfallen zu lassen.
Die Lage der verschiedenen Standorte kann herausfordernd sein, da viel Zeit mit Reisen zwischen den Standorten verloren geht, was den Kontakt zu anderen Fachbereichen erschwert. Positiv hervorzuheben sind die praktischen Teile, die zu jedem Modul gehören. Das Studium ist anspruchsvoll, aber die Belohnungen sind schnell zu spüren, insbesondere durch ein frühes Laborpraktikum im ersten Semester. Die digitalen Lehrformate sind oft effektiver, jedoch bleibt die Präsenz für praktische Anwendungen unverzichtbar. Insgesamt eine gute Wahl, wenn du bereit bist, viel zu lernen und die Herausforderungen des Campuslebens annehmen möchtest.
Bewertungen
Umgeben von Nerds in deiner Interessenbereich kann das ganz lustig sein, wenn man genügend Disziplin und logisches und analytisches Denken mitbringt.
Man muss sich schon für Biologie interessieren. Gerade das erste und Zweite Semester sind ansonsten besonders hart aufgrund der Nicht-Biofächer (Physik, AC, Data Science, OC...). Es kommt einem leicht so rüber, als wären die ersten beiden Semester zum aussortieren da. Wenn man nur Bio gewählt hat um hauptsache irgendwas zu machen, dann ist der workload deutlich (zu) hart. Ansonsten sind die Inhalte wirklich interessant und immer wenn möglich auch sehr Praxis nahe gebunden.
Das Studium deckt eine große Bandbreite an Teilgebieten der Biologie. Wenn man sich noch nicht sicher ist in welche Richtung der Biologie man später gehen möchte, besteht eine große Wahrscheinlichgkeit im Grundstudium schon erste Erfahrungen zu machen, oft auch direkt mit Praktikum, Übung oder ganze Exkursionen. Ich hatte noch die den Gedanken während des Studiums " das interessiert mich nicht".
1) Fünf Module Pro Semester sind hart, vorallem weil es bedeutet 5 Prüfungen, fast jedes Modul aht Pflichtveranstaltungen, wenn man dann noch die Selbststudiumszeit hinzuzieht ist das echt viel. Nicht ohne grund heißt es Vollzeit Studium.
2) Vom ersten bis zum vierten Semeter kann man sich die Stundenpläne NICHT selbst zusammenstellen. Man bekommt welche vorgegeben. Nur mit glück oder mit großem Aufwand und Bürokratie kann man den dann individuell anpassen.
Das Studium ist wirklich toll und interessant. Man sollte es aber nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es ist wirklich viel zu lernen, weshalb man von Anfang an hinter sein sollte. Belohnt wird man dabei schon im ersten Semester mit einem Praktikum im Labor.
Die meisten Standorte sind wirklich schön, aber der ein oder andere Hörsaal muss mal renoviert werden, da schon die Stühle auseinander fallen. Steckdosen gibt es kaum und auch nicht überall genügend Arbeitsplätze. Trotzdem findet man irgendwo immer ein warmes Plätzchen, wo man auch bis 22Uhr Lernen kann.
Wenn ihr auf Ökologie und Pflanzen steht ist Hamburg ein guter Standort. Es gibt einige spannende Projekte die eine super Gelegenheit für die Bachelorarbeit oder Masterarbeit bieten.
Die Dozenten sind mal gut und mal weniger motiviert. Bei einigen hat man das Gefühl sie hätten sich zur Aufgabe gemacht möglichst viele Studierende raus zu prüfen. Andere wiederum sind sehr Pro-Studis. Die Standortaufteilung ist semi. Die ersten Semester verbringt man viel damit von Klein Flottbek zum Grindel zu fahren. Mittagspausen sind somit eher als Fahrtzeit berechnet. Dadurch fehlt auch der Kontakt und Anschluss zum eigentlichen Hauptcampus und Studierenden anderer Fachbereiche. Ein Pluspunkt sind aber ganz klar die Praktika. Zu jedem Modul gehört ein praktischer Teil. Meistens teilen sich zwei-drei Studis einen Arbeitsplatz - ist ja immer noch eine staatliche Uni. ;)
Die digitale Lehre war gegenüber den Vorlesungen im Hörsaal viel besser und effektiver fürs Zeitmanagement und den Lernaufwand. Für den praktischen Teil wie Praktika, Exkursionen etc. sind aber Präsenzveranstaltungen unentbehrlich und waren in digitaler Form viel aufwendiger, komplizierter und nicht Praxisnah
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Studiengänge
Allgemeines zum Biotechnologie Studium
Biotechnologie ist ein vielseitiger Studiengang, der sich mit der Anwendung der Biologie in technischen und industriellen Bereichen befasst. Ziel ist es, den Einsatz von Lebewesen in der Industrie zu optimieren und neue Möglichkeiten dafür zu entwickeln. Die Studierenden werden in den Bereichen Biotechnik, Bioinformatik, Gentechnik, Mikrobiologie und Molekularbiologie unterrichtet. Sie lernen auch, wie man die verschiedenen Techniken und Verfahren anwendet, um neue Produkte und Anwendungen zu entwickeln. Darüber hinaus erhalten sie eine fundierte Ausbildung in den Grundlagen der Biologie und der Chemie.
Nach Abschluss des Studiums kannst du in eine Vielzahl an Berufen in der Industrie und in der Forschung einsteigen.
