
Das Bachelorstudium Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung an der Universität Graz ist ein Kooperationsstudium von acht Institutionen im Entwicklungsverbund Süd-Ost (EVSO). Es bereitet dich auf den Lehrberuf vor, indem es methodische, fachliche und fachdidaktische Kompetenzen vermittelt. Du wirst optimal für die Herausforderungen im Berufsalltag gerüstet sein.
Für das Lehramtsstudium musst du mindestens zwei Unterrichtsfächer bzw. ein Unterrichtsfach und eine Spezialisierung wählen. Der erste Schulkontakt findet bereits im 2. Semester statt.
Nach Abschluss des Bachelorstudiums kannst du ein weiterführendes Masterstudium belegen. Die Ausübung des Lehrberufs an einer allgemeinbildenden mittleren oder höheren Schule ist bereits möglich, jedoch erhältst du ohne Masterabschluss keine unbefristete Stelle. Darüber hinaus kannst du im Bereich der allgemeinen und beruflichen schulischen Weiterbildung sowie in außerschulischen Bildungseinrichtungen Fuß fassen.
Das Studium wird ab dem Wintersemester 2025/26 angeboten und dauert 8 Semester in Vollzeit. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.
Interesse am Lehrberuf, Freude an der Wissensvermittlung, der Gestaltung sozialer Beziehungen und Teamarbeit sind wichtige Voraussetzungen für das Studium.
Das Bachelorstudium Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung ist zugangsgeregelt und erfordert ein Aufnahmeverfahren. Für einige Unterrichtsfächer gibt es gesonderte Voraussetzungen, Reihungs- und Eignungsverfahren.
Das Studium "Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung Bachelor" an der Universität Graz bietet eine spannende, aber auch herausfordernde Erfahrung. Viele Studenten berichten von einer erfüllenden Zeit, bemängeln jedoch die teilweise chaotische Organisation und die geringe Praxisnähe der Lehrveranstaltungen. Besonders die Pädagogik-Kurse werden oft als wenig sinnvoll und repetitiv empfunden, während fachspezifische Inhalte als interessant empfunden werden. Es wird vorgeschlagen, mehr praxisnahe Lehrveranstaltungen anzubieten, um den Anforderungen des Lehrerberufs besser gerecht zu werden. Einige Dozenten sind sehr engagiert und kümmern sich um die Studenten, jedoch gibt es auch negative Erfahrungen mit unfreundlichen Lehrenden. Das Distance-Learning hat in der Corona-Zeit zwar funktioniert, wurde aber als aufwendig empfunden. Insgesamt ist das Studium eine Mischung aus positiven und negativen Aspekten, wobei der Wunsch nach einer praxisorientierteren Ausbildung und besserer Organisation häufig geäußert wird.
Ich würde empfehlen möglichst viele Lehrveranstaltungen auf der PH zu machen, da dort Lehrpersonen unterrichten, die tatsächlich selbst in Klassen stehen und man so fachdidaktische Inhalte und Zugänge vermittelt bekommt, die einem an der KFU oft fehlen. Fachlich ist die KFU aber natürlich besser.
Das Studium ist zwar recht interessant, zieht sich jedoch extrem. Manche Räume sind nicht so gut ausgestattet, auch wären mehr allgemeine Sitzmöglichkeiten schön. Zum Glück wird es bald verkürzt.
Das Studium bereitet gut auf die Arbeit als LehrerIn vor. Man erhält ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen. Im Vordergrund steht meines Erachtens die Befähigung zum kritischen Denken und Gestalten von sinnvollem Unterricht für SchülerInnen.
Das Lehramtsstudium ist ein speziell auf den Lehrerberuf vorbereitendes Studium. Es vermittelt theoretische und praktische Grundlagen für die spätere Tätigkeit als Lehrer bzw. Lehrerin an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen.
Im Studium wird - neben den selbst gewählten Unterrichtsfächern bzw. der Fächerkombination – Wissen aus den Bereichen Pädagogik, Psychologie, Didaktik und Fachwissenschaften vermittelt. Weiters werden beispielsweise Unterrichtsmethoden, Lerntheorien und -praktiken in Bezug genommen, die für den späteren Beruf als LehrerIn unerlässlich sind. Die Dauer des Studiums variiert je nach Fächerkombination und je nach dem gewählten Abschluss.