
Das sagen die Studierenden
Die FernUniversität Hagen (FernUni) bietet ein flexibles Fernstudium, das besonders für Berufstätige attraktiv ist. Die Studierenden schätzen die Möglichkeit, ihre Lernzeiten selbst zu gestalten und gleichzeitig Familie und Job unter einen Hut zu bringen. Viele finden, dass die Dozenten kompetent sind und das Lernmaterial gut strukturiert ist. Dennoch gibt es auch kritische Stimmen: Einige Module sind unübersichtlich, und es fehlt oft an persönlicher Betreuung. Die Qualität der Lehrinhalte kann stark variieren, was sich negativ auf das Lernerlebnis auswirkt. Die Anforderungen sind hoch, und Disziplin ist notwendig, um erfolgreich zu sein. Positiv hervorgehoben wird der Austausch unter den Studierenden, allerdings wird auch gewünscht, dass die Hochschule mehr Möglichkeiten für Vernetzung bietet. Insgesamt ist die FernUni eine solide Wahl für alle, die ein anspruchsvolles Studium suchen und dabei auf Flexibilität Wert legen.
Bewertungen
Das Studium erfordert viel Eigeninitiative. In den meisten Fächern bekommt man am Anfang des Semesters die Skripte über den Zaun geworfen, füllt in der Mitte eine Einsendearbeit aus und darf am Ende dann die Klausur schreiben. Dafür kann man jedoch im Master Wirtschaftsinformatik die Fächer sehr frei wählen, was dazu führt, dass die Studieninhalte tendenziell interessant sind. Die Qualität und Aktualität der Studieninhalte und der Betreuung schwanken stark je nach Lehrstuhl und Dozent*in.
Ich studiere parallel noch etwas anderes an einer "normalen" Präsenzuni. Die Gestaltung der digitalen Lehre dort hat mir deutlich besser gefallen. An der Fernuni sind einfach viel mehr Personen im Psychologie-Studium eingeschrieben, dass es sich häufig auch dementsprechend unpersönlich anfühlt (unabhängig davon, dass man im Fernstudium sowieso nicht vor Ort ist). Ich finde nicht, dass ein Psychologiestudium an der Fernuni mit einem Psychologiestudium an einer Präsenzuni vergleichbar ist. Es ist aber trotzdem die beste Möglichkeit, auch ohne den hohen NC ein Psychologiestudium in Deutschland zu absolvieren, ohne extrem hohe Studiengebühren zahlen zu müssen. Insgesamt ist die recht freie Zeitgestaltung natürlich von Vorteil, gerade wenn man nebenher noch arbeitet oder die Zeit für das Studium anderweitig stark eingeschränkt ist. Was man aber definitiv bedenken sollte, sind die sogenannten Prüfungsvorleistungen (fristgebundene Aufgaben, die man bestehen muss, um zur Prüfung zugelassen zu werden) - diese sind in einigen Modulen doch recht zeitaufwendig und auch nicht unbedingt hilfreich. Im Modul 1 mussten wir z.B. zu acht (!) eine gemeinsame Zusammenfassung einer Studie schreiben und anschließend die Zusammenfassungen von anderen Gruppen bewerten. Ich empfinde es auch als unsinnig, dass in einigen Modulen verschiedene Studien als klausurrelevante Literatur angegeben wird und dann in der Klausur tatsächlich Detailfragen (bis hin zur wortgetreuen Formulierung einer Hypothese oder Details zum Studiendesign) abgefragt werden - und dabei handelt es sich nicht um die klassischen Experimente die man definitiv kennen sollte, sondern einfach um verschiedene Studien die zum Fachbereich gehören. Solche Dinge führen dazu, dass das Studium deutlich weniger Spaß macht als es das könnte. Ich habe es an der Präsenzuni noch nicht erlebt, dass (auch in der Psychologie) solche Fragen in der Klausur gestellt werden.
Kein Bewertungstext
Super Uni, macht Spaß dort.
Viel Präsenzveranstaltungen und Vorprüfungsleistungen für Fernstudium. Module sind teilweise schlecht aufbereitet und mit vielen Fehlern. Sehr unflexibel.
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