
Kurzbeschreibung & Facts
Das Bachelorstudium Medizintechnik an der JKU Linz ist ein interdisziplinäres Studium, das Ingenieurwissenschaften und Medizin verbindet. Es vermittelt Kenntnisse in Mathematik, Mechanik, Elektronik, Informatik, Chemie, Materialwissenschaften sowie Modellierung und Simulation. Zusätzlich werden medizinische Grundlagen vermittelt, um die Studierenden mit der Fachterminologie vertraut zu machen und sie für verschiedene Spezialisierungen zu qualifizieren.
Das Studium bietet eine breite Palette an Spezialisierungsmöglichkeiten, darunter Medizingerätetechnik, Bildgebende Diagnostik, Organersatz (Tissue Engineering und Prothetik), Medizinische Materialien und deren Herstellung, Medizinische Informatik, Biomechanik, Medizinische Elektronik, Messtechnik und Mikrosystemtechnik, Rehabilitationstechnik sowie Medizinische Robotik.
Absolventen des Bachelorstudiums Medizintechnik sind in der Lage, technische Lösungen für medizinische Probleme zu entwickeln, komplexe Probleme zu erfassen und wissenschaftlich fundierte Lösungen zu identifizieren und technologisch umzusetzen. Sie verfügen über eine breite wissenschaftliche Ausbildung und sind flexibel in der Wahl ihres zukünftigen Berufsfeldes.
Mögliche Berufsfelder sind:
- Entwicklungsingenieur für Medizingeräte, Prothesen/Implantate, bildgebende Verfahren (MRT, Röntgen), Diagnosegeräte (EKG, EEG) und Therapiegeräte (Dialyse, extrakorporale Zirkulation, künstliche Beatmung, Defibrillatoren)
- Technischer Experte für die Zertifizierung von Medizinprodukten
- Krankenhaustechniker für die Betreuung und Wartung von Medizingeräten
- Wissenschaftler im Bereich Medizintechnik, Prothetik oder Bildgebung
- Geräte- oder Softwareentwickler für Sportmedizin und Fitnesstechnologie
Das Studium eröffnet auch Türen zur Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrtindustrie, Robotik und Industrie 4.0.
Das Studium dauert 6 Semester und umfasst 180 ECTS-Punkte. Die Unterrichtssprache ist Deutsch (B2-Niveau) und Englisch. Der Studienort ist Linz, teilweise mit Fernlehre-Elementen.
- Abschluss
- Bachelor of Science
- Regelstudienzeit
- 6 Semester
- ECTS
- 180
- Studienform
- Vollzeit
- Standort
- Linz
Das sagen die Studierenden
Das Studienprogramm Medical Engineering der Johannes Kepler Universität Linz bietet eine interessante und vielfältige Ausbildung. Studenten schätzen die coolen Vorlesungen und die Möglichkeit, Inhalte online zu verfolgen. Allgemein werden die Vortragenden als kompetent beschrieben, die den Lernstoff gut übermitteln. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Einige Studenten empfinden die bereitgestellten Materialien als unverständlich und bemängeln, dass der Stoff nicht optimal vermittelt wird. Positiv hervorzuheben ist die geringe Anwesenheitspflicht, die es ermöglicht, Inhalte flexibel nachzulernen. Insgesamt bietet das Programm sowohl Stärken als auch Schwächen, die für zukünftige Studierende wichtig sind, um eine informierte Entscheidung zu treffen.
Letzte Bewertungen
Interessant und vielfältig! Viele verschiedene Inhalte coole Vorlesungen einzig und allein der technische Vortschritt also livestreaming der VL etc wäre ausbaufähig
Das Studium an sich ist sehr interessant, aber leider finde ich, dass uns der Stoff niht richtig beigebracht wird. Die Unterlagen sind teilweise sehr unverständlich und das meiste wird auf Anhieb verlangt.
Die Vortragenden erklären gut und übermitteln die Inhalte gut an die Studenten. Wenn man mal nicht auf die Uni kann ist das kein Problem, man hat so gut wie keine Anwesenheitspflicht und man findet alle Unterlagen online, dass man es auch einfach nachlernen kann.
Empfehlungen
Standort der Johannes Kepler Universität Linz
Altenbergerstraße 69, Linz, Österreich
ISCED Bereiche
Studiengänge
Allgemeines zum Technische Wissenschaften Studium
Das Studium der Technischen Wissenschaften - auch oft synonym mit dem Ingenieurwesen gemeint - bietet eine breite und interdisziplinäre Ausbildung, die die Grundlagen von Technik und Naturwissenschaften mit praktischer Anwendung kombiniert. Es bereitet auf eine Karriere in technologisch orientierten Berufen und in der Forschung vor.

