Der Masterstudiengang International Information Systems (IIS) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) verbindet betriebswirtschaftliches Wissen mit fundierten Kenntnissen der Informatik. Der nicht-konsekutive Studiengang wird in englischer Sprache unterrichtet, wobei einzelne Wahlpflichtmodule auch auf Deutsch belegt werden können.
Der Studiengang richtet sich an junge Talente, die die digitale Transformation mitgestalten möchten. Er bereitet auf eine internationale Karriere in der Wirtschaft vor, wobei der Schwerpunkt auf dem Management internationaler Informationssysteme liegt. Angesprochen werden Studierende, die sich für Informationstechnologie und deren Rolle in der heutigen Geschäftswelt interessieren, unabhängig vom inhaltlichen Schwerpunkt des Bachelorstudiums.
Im ersten Semester erwerben Studierende mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorabschluss vertiefte Grundkenntnisse in Informatik. Studierende mit einem IT-orientierten Abschluss besuchen Veranstaltungen der Betriebswirtschaftslehre. Darauf aufbauend werden Module aus den Kernbereichen Information Systems und Informatics belegt, die sich aus Wahlpflichtmodulen der Schwerpunkte Data & Knowledge, Digital Business und Architectures & Development zusammensetzen. Ein Auslandssemester ist im dritten Semester vorgesehen. Die Masterarbeit im vierten Semester kann in Kooperation mit einem internationalen Unternehmen oder akademischen Auslandspartner angefertigt werden.
Absolventen des Studiengangs sind für Aufgaben an der Schnittstelle zwischen Management und IT qualifiziert, beispielsweise in Beratungsunternehmen, Start-ups, IT-Unternehmen und globalen Unternehmen. Mögliche Berufsfelder sind Software Engineering, Enterprise Architecture, IT-Controlling, Projekt- und Prozessmanagement, Data Science und Business Analyse. Internationale Wirtschaftsinformatiker sind beispielsweise bei internationalen Unternehmen wie SAP, BMW Group, Daimler, VW, Siemens, adidas, Infineon, AMD oder Bosch sowie bei Unternehmensberatungen wie KPMG oder Accenture gefragt.