
Informatik (Bachelor)Universität Bremen
Kurzbeschreibung & Facts
Das Informatikstudium im Bachelor-Studiengang ist auf sechs Semester angelegt und endet mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ (B.Sc.). Für Studierende mit dem Studienprofil „Duales Studium Informatik“ wird der Studienverlaufsplan auf acht Semester gestreckt. Wer das Studium nicht in Vollzeit betreibt, muss eine entsprechend längere Studienzeit einplanen.
Das Studium ist modular aufgebaut. Einige Module bestehen aus bis zu zwei fest vorgegebenen Lehrveranstaltungen. Bei anderen können Veranstaltungen aus einem vorgegebenen Auswahlkatalog belegt werden.
Die Veranstaltungen sind einem der folgenden sechs Bereiche zugeordnet:
- Mathematik und Theoretische Informatik
- Praktische und Technische Informatik
- Angewandte Informatik
- Projekte
- General Studies
In den ersten Semestern werden vor allem allgemeine, grundlegende und unverzichtbare Kenntnisse vermittelt. In späteren Semestern gibt es im Rahmen von Aufbauveranstaltungen Möglichkeiten zur individuellen Spezialisierung. Neben einem breiten Angebot an weiterführenden Lehrveranstaltungen ist insbesondere das Bachelorprojekt als Spezialität der Bremer Informatik-Studiengänge hervorzuheben. Dort werden Themen von praktischer Bedeutung über längere Zeit intensiv in Gruppen bearbeitet.
Das Komplementärfach Informatik im Zwei-Fächer-Bachelor deckt ein Drittel des Studiums ab (60 von insgesamt 180 Kreditpunkten). Das Studium besteht im einzelnen aus:
- Grundlagen der Praktischen Informatik im Umfang von 15 Kreditpunkten
- 3 Grundlagen-Lehrveranstaltungen im Umfang von insgesamt 18 Kreditpunkten
- zwei Aufbau-Lehrveranstaltungen im Umfang von insgesamt 12 Kreditpunkten
- 2 Lehrveranstaltungen aus dem Bereich Ergänzung mit einem Umfang von insgesamt 12 Kreditpunkten
- Freie Wahl im Umfang von 3 Kreditpunkten
Die im zweiten, dritten und vierten Punkt genannten Lehrveranstaltungen können jeweils aus einem breit gefächerten Angebot gewählt werden. Bei der Freien Wahl können auch Fachergänzenden Studien ausgewählt werden (wie zum Beispiel Sprachkurse, Kurse zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen oder Kurse zum Thema Studium und Beruf).
Die große individuelle Wahlfreiheit bei der inhaltlichen Gestaltung des Bachelor-Komplementärfaches Informatik bietet Studierenden verschiedener Profilfächer sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten sowohl mit geistes- oder medienwissenschaftlichen als auch mit sozial-, kultur- oder naturwissenschaftlichen Fächern.
Tätigkeitsfelder für Informatiker:innen können vielgestaltig sein: Sie finden Arbeitsplätze in Industrie und Wirtschaft ebenso wie in der öffentlichen Verwaltung. Ein Schwerpunkt ist die Software-Entwicklung auf der Ebene des Programmierens, des Systementwurfs, der Anforderungsanalyse mit Kund:innen und der Projektleitung. Dabei spielt oft ein größerer Kontext eine Rolle, in dem die Informatik ein Teil des Ganzen ist, z.B. die Unterstützung von Unternehmensabläufen mit Computern, die Steuerung von Maschinen und Anlagen oder das Vermitteln von Inhalten über Lernsoftware.
Um dieser Vielfalt Rechnung zu tragen, soll das Studium dazu befähigen, sich auf rasch wechselnde Anforderungen der beruflichen Praxis selbständig einstellen zu können. Es lebt aus der Spannung zwischen allgemeinen, grundlegenden Kenntnissen und speziellen, instrumentellen Fertigkeiten; dabei betont es die Grundlagen gegenüber den Fertigkeiten, aber das eine ist ohne das andere nicht zu haben. In einer Ausbildung auf wissenschaftlichem, forschungsnahem Niveau werden fachliche Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten vermittelt, die auf dem Gebiet der Informatik berufsqualifizierend sind. Darüber hinaus bietet das Studium die Möglichkeit zu einer Vertiefung bzw. Spezialisierung – auch in einem aufbauenden Masterstudium. Damit eignet es sich auch als Basis für eine wissenschaftliche Weiterqualifikation (Promotion). Die Kombination des Bachelor-Studiengangs Informatik mit einem Master-Studiengang eines anderen, in der Regel verwandten Faches (oder umgekehrt) bietet die Möglichkeit zum Erwerb einer Mehrfachqualifikation.
Im Studium werden einige grundlegende fachliche Kenntnisse, Methoden und Fähigkeiten vermittelt. Dies erlaubt ein Verständnis informationstechnischer Systeme sowie ihrer Anwendungen und Auswirkungen und der Arbeit von Informatikerinnen und Informatikern. Abhängig von Schwerpunktsetzungen und gegebenenfalls dem jeweiligen Profilfach können sich recht unterschiedliche berufliche Perspektiven ergeben.
- Abschluss
- Bachelor of Science
- Regelstudienzeit
- 6 Semester
- ECTS
- 180
- Gesamtkosten
- ab 350 €
- Studienform
- Vollzeit
- Plätze
- 195
- Sprachen
- Deutsch
- Standort
- Bremen
- Studienbeginn
- Wintersemester, Sommersemester
- Voraussetzungen
- Allgemeine Hochschulreife, Berufliche Qualifikation
Das sagen die Studierenden
Studiengang Informatik der Universität Bremen bietet dir ein anspruchsvolles, flexibel gestaltbares Studium mit viel Wahlfreiheit. Im Master gibt es nur ein Pflichtmodul, den Rest stellst du dir aus zahlreichen Spezialisierungen wie Robotik, KI, visual and medical computing, human machine interaction oder Datenschutz und -sicherheit selbst zusammen. Die ersten Semester sind stark theoretisch und mathematiklastig, was einige als trocken empfinden, dir aber ein sehr solides Fundament gibt. Später werden die Veranstaltungen deutlich praxisnäher, mit Übungen, Projekten und Wahlmodulen, in denen du eigene Schwerpunkte setzt. Viele Dozenten gelten als fachlich sehr stark, gut erreichbar und erklären verständlich, wenn du aktiv nachfragst. Gleichzeitig berichten Studierende, dass man sich oft um vieles selbst kümmern muss und mehr Eigeninitiative gefragt ist, etwa bei Organisation und Informationsbeschaffung. Insgesamt bietet das Studium sehr gute inhaltliche Breite und Tiefe, gute Betreuung für Engagierte, aber weniger „Rundum-Service“ im Alltag.
Letzte Bewertungen
Viel Theorie aber es macht Spaß
Aktuell bin ich mit dem Studiengang Informatik sehr zufrieden. Die Module, die man wählen kann, sind sehr vielfältig. Es ist wichtig, dass man Mathe mag. Denn Mathe wird eine sehr große Rolle im Studium spielen.
Ich finde gut, dass man Zugriff auf die Vorlesung und Übungen online auf Stud IP hat
Es ist ein ganz allgemeiner Kritikpunkt, und zwar, dass man in der Uni sehr sehr auf sich allein gestellt ist. Ohne Ordnung und Struktur kommt man nicht weit.
Der Informatik Master bietet eine fantastische Auswahl von vielen interessanten Modulen
Der Informatik Master ist extrem flexibel, es gibt auf 4 Semester nur ein einziges Pflichtmodul. Die Wahl hat man in einer Menge Spezialisierungen (ohne sich festlegen zu müssen). Beispielsweise Robotik, KI, visual and medical computing, human machine interaction, Datenschutz und -sicherheit, und und und... Da ist für alle was dabei
Große Auswahl
Die unheimlich undurchsichtigen und verteilten Abmeldetermine
Ein anspruchsvolles Informatikstudium mit starken Grundlagen und motivierten Lehrenden, das mit der Zeit immer praxisnäher und interessanter wird.
Das Informatikstudium anspruchsvoll, aber gut aufgebaut: Am Anfang viel Mathe und Theorie, später werden die Kurse durch Wahlmodule deutlich interessanter und praxisnäher. Die Dozenten sind meist engagiert und gut erreichbar, erklären verständlich und unterstützen durch Übungen und Projekte. Viele sind fachlich stark und bringen ihre Themen mit echter Motivation rüber. Insgesamt bekommst du solide Grundlagen und gute Betreuung, vor allem wenn du aktiv mitarbeitest und den Kontakt zu den Lehrenden suchst.
Engagierte Dozenten und gut strukturierte Kurse, die eine starke theoretische Basis vermitteln und durch Übungen sinnvoll ergänzt werden.
Zu viel Theorie am Anfang und teilweise wenig direkter Praxisbezug in den ersten Semestern.
Empfehlungen
Standort der Universität Bremen
Bibliothekstraße 1, Bremen, Deutschland
ISCED Bereiche
Studiengänge
Allgemeines zum Informatik Studium
Das Studium der Informatik ist ein sehr gefragter Studiengang, der nicht nur bei Studierenden beliebt ist, sondern auch sehr gute Chancen am Arbeitsmarkt bietet.
Das Studium besteht aus Kursen, die sich auf die Themen Programmierung, Algorithmen, Computersysteme, Netzwerke und Datenbanken konzentrieren.


