
Technische Universität Wien Bewertungen
Das sagen die Studierenden
Die Technische Universität Wien (TU Wien) hat einen gemischten Ruf unter Studierenden. Viele loben die exzellente Ausbildung und die modernen Labore, die im Studium Technische Chemie oder anderen Ingenieurswolken angeboten werden. Insbesondere die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in verschiedenen Forschungsgruppen zu sammeln, wird positiv hervorgehoben. Einige Studierende fühlen sich jedoch überfordert von der hohen Arbeitsbelastung und langen Studiendauer, die oft die Regelstudienzeit überschreitet. Die Organisation der Lehrveranstaltungen wird häufig kritisiert, da es zu vielen Prüfungen gleichzeitig kommt und der Anspruch als zu hoch empfunden wird. Insgesamt ist die TU Wien für Studierende geeignet, die sich für eine anspruchsvolle akademische Ausbildung interessieren, bereit sind, viel Eigeninitiative zu zeigen und die sich der Herausforderungen bewusst sind. Wer jedoch schnell in den Beruf einsteigen möchte, könnte an einer Fachhochschule besser aufgehoben sein.
Bewertungen
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Schwierig zu beginn, aber wenn man sich dafür interessiert die Anstrengungen wert. Guter Zusammenhalt zwischen den Kommiliton:innen.
ETIT ist recht cool. Hat viel Physik/Mathe aber das sollte man an der TU erwarten. Fachschaft ist super ; D
Wenn man den Bachelor hinter sich gebracht hat, dann würde ich empfehlen den Master auch zu machen, da er im Vergleich viel angenehmer ist. Man bekommmt auch mehr Unterstützung, aber ist im Endeffekt vom Bachelor, der schrecklich ist, schon erledigt.
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Sehr anstrengend für jede, wenn man für sich ein glückliches und Wohles Leben wünscht, dann soll was anders sein als Architektur
Disclaimer: Das folgende ist natürlich meine persönliche Meinung und einige Studenten die mit mir an der TU waren haben andere Meinungen.
Ich möchte das Folgende so schreiben, als wäre es ein Ratschlag an mein 20-jähriges Ich, welches gerade überlegt Technische Chemie zu studieren. Die Kurzfassung lautet: Wenn du nicht bereits sicher bist einmal einen PhD machen zu wollen, dann studiere nicht an der TU. Weder für deinen Bachelor, noch für deinen Master. Warum?
Okay, starten wir beim Bachelor. Versteht mich nicht falsch, an der TU bekommt man eine ausgezeichnete Ausbildung, die Labore sind modern, spannend und mit der Verfügbarkeit der Laborplätzen hatte ich auch nie ein Problem. Die Studentencommunity finde ich auch super, die Festl sind flüssig und die Leute (meistens) toll. Da der Studiengang nicht so groß ist hat man fast mehr das Gefühl in einer großen Schulklasse zu sein, da man sich bei Prüfungen und in Laboren immer wieder über den Weg läuft. Man ist hier nicht einfach eine Nummer bei einer Prüfung, sondern kann die Professoren und anderen Lehrenden auch besser kennenlernen, ja nach manchen Laboren haben wir sogar alle gemeinsam Party gemacht!
Was ich auch super finde, ist dass man praktisch zu jeder Forschungsgruppe gehen kann und dort ein (immer unbezahltes) Praktikum machen kann. Wenn du hier studierst, sollte definitiv nach dem zweiten Semester im Sommer eines deiner wichtigsten Ziele sein, dass du ein Praktikum irgendwo an der Uni machen kannst. Hier lernt man am allermeisten. Den Jackpot hat man geknackt, wenn man danach sogar eine bezahlte Stelle als studentischer Mitarbeiter bekommt. Ich kann persönlich die Forschungsgruppen von Prof. Ruth Birner-Grünberger, Prof. Oliver Spadiut und Prof. Dominik Eder empfehlen, es gibt aber viele weitere tolle Arbeitsgruppen!
Gut, wieso sollte man denn jetzt nicht an der TU studieren? Nun, als jemand der bei der Matura nicht einen 1,0er Schnitt hatte hab ich statt 6 dann 9 Semester für den Bachelor gebraucht. Und anschließend nicht 4 sondern 6 Semester für den Master Technische Chemie (Spezialisierung Biotechnologie). Das sind 2,5 Jahre länger, als ich an einer FH gebraucht hätte und das ist für mich der Hauptgrund nicht nochmal an der TU studieren zu wollen. Einige meiner Schulfreunde die im gleichen Jahr zu studieren begannen arbeiten nun seit 3 Jahren, haben sich einiges angespart und sind auch am Arbeitsmarkt viel wertvoller, da sie einfach schon 3 Jahre Berufserfahrung haben. Da fühlt man sich schon ziemlich abgehängt, wenn manche Freunde schon eine Wohnung gekauft haben und man selber kämpfen muss, da man mit 27 auch keine staatliche Unterstützung mehr bekommt als Student. Keine Familienbeihilfe, kein Semesterticket, nicht mal Mitversicherbar ist man dann bei den Eltern. Das ist ein ziemlich beschissenes Gefühl und ich bin da nicht der Einzige dem es so geht.
Kurz zu meinem Master Technische Chemie – Spezialisierung Biotechnologie und Bioanalytik; diesen Master kann ich niemandem weiterempfehlen. Studiert lieber an der BOKU Lebensmittel- und Biotechnologie! Der Master geht genau wie der Bachelor weiter mit 3 ECTS Prüfungen für die man ohne molekularbiologischen Background wieder mehrere Wochen einen Fragenkatalog auswendig lernen muss dessen Fragen man nach einer Woche sowieso wieder vergessen hat. Der Master war meiner Meinung nach sogar schlechter als der Bachelor. Es gibt pro Semester 3 Sammeltermine um die Pflichprüfungen abzuschließen, leider finden dann etwa 5 bis 10 Prüfungen gleichzeitig statt und was wieder dazu führt, dass man, wie im Bachelor, nur von Prüfung zu Prüfung strebert und die ganzen Vorlesungen gar nicht mehr besuchen kann/will. Didaktisch gesehen absoluter Müll. Und viel zu wenig Praxis und Freiheiten im Labor experimentieren zu können.
Ich bin unendlich froh endlich einen coolen Job gefunden zu haben und das Studium hinter mir lassen zu können.
Pro Tipp: Wenn ihr gerade überlegt, ob ihr an der TU Technische Chemie studieren sollt, dann schaut beim TU Alumni Office vorbei oder ruft dort an und fragt, ob es Alumni, also Absolventen gibt, welche euch was vom Studium erzählen können.
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