
Technische Universität Wien Bewertungen
Das sagen die Studierenden
Die Technische Universität Wien (TU Wien) hat einen gemischten Ruf unter Studierenden. Viele loben die exzellente Ausbildung und die modernen Labore, die im Studium Technische Chemie oder anderen Ingenieurswolken angeboten werden. Insbesondere die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in verschiedenen Forschungsgruppen zu sammeln, wird positiv hervorgehoben. Einige Studierende fühlen sich jedoch überfordert von der hohen Arbeitsbelastung und langen Studiendauer, die oft die Regelstudienzeit überschreitet. Die Organisation der Lehrveranstaltungen wird häufig kritisiert, da es zu vielen Prüfungen gleichzeitig kommt und der Anspruch als zu hoch empfunden wird. Insgesamt ist die TU Wien für Studierende geeignet, die sich für eine anspruchsvolle akademische Ausbildung interessieren, bereit sind, viel Eigeninitiative zu zeigen und die sich der Herausforderungen bewusst sind. Wer jedoch schnell in den Beruf einsteigen möchte, könnte an einer Fachhochschule besser aufgehoben sein.
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Ein SEHR lange dauerndes Bachelorstudium. Die Organisation des Lehrgangs ermöglicht es praktisch niemandem in der Regelstudiendauer von 6 Semestern abzuschließen. 8 Semester gilt als Flott, der Durchschnitt bewegt sich zwischen 10 und 12 Semestern. Wer ein fachgleiches Masterstudium anhängt, muss damit rechnen insgesamt zwischen 7 und 9 Jahren auf dieser Universität zu verbringen.
Die Qualität variiert je nach Fach enorm. Manche interessanten Fächer werden von Lehrenden mit wenig Engagement für Studierende geführt. Manche erklären den Stoff basierend auf Vorwissen aus der Elektrotechnik-HTL (ich war nicht auf der HTL). Manche bevorzugen HTL-Absolventen aufgrund etwas mehr praktischer Erfahrung. Andere Lehrende bemühen sich enorm und versuchen Studierende für ihr Fach zu begeistern! Diese Kluft der guten/schlechten Lehre ist vor allem zwischen den einzelnen Instituten erkennbar. Manche Institute bemühen sich sehr, andere bauen ein übermäßig theoretisches, pedantisches, und elitäres Klima auf.
Digitalisierung variiert ebenfalls je nach Institut und Fach. Viele Digitalisierungsfortschritte (aus Pandemiezeiten) wurden wieder reversiert. Manche Fächer bieten jedoch weiterhin gute digitale Inhalte, die remote bewältigbar sind.
Man bekommt in den 5-6 Jahren Bachelorstudium fachlich einen guten Einsteiger-Überblick über die Materie - zumal man so lange in der Materie schwimmt bis sie sich entweder endlich im Hirn absetzt, oder man das Studium nicht weiter fortführt.
Ich kann dieses Studium niemandem guten Gewissens empfehlen. Selbst mit ausreichenden Vorkenntnissen ist ein fristgemäßer Abschluss unrealistisch.
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Von der Uni wird VIEL zu viel Arbeitsaufwand erwartet für die ECTS, die man dann effektiv bekommt. Vor allem die Übungen sind extrem zeitaufwändig.
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