
Das sagen die Studierenden
Die FH Gesundheitsberufe OÖ bietet ein spannendes Studium in einem abwechslungsreichen und praxisnahen Umfeld. Viele Studierende schätzen die kleinen Gruppen und den hohen Praxisanteil, was das Lernen effektiver macht und tiefere Einblicke in den Beruf ermöglicht. Vor allem die Lehrveranstaltungen werden als interessant empfunden, auch wenn es vereinzelt Organisationprobleme gibt, die den Studienablauf erschweren können.
Einige Studierende äußern Kritik an der Unterstützung durch Lehrende, insbesondere während der Betreuung von Bachelorarbeiten, was die Lernatmosphäre beeinträchtigen kann. Auch die Online-Lehre hätte in einigen Fällen besser organisiert sein können, resp. es treten regelmäßig technische Probleme auf.
Insgesamt scheint die FH Gesundheitsberufe OÖ eine solide Wahl für sozial engagierte und motivierte Studierende zu sein, die im Gesundheitsbereich tätig werden möchten. Es ist jedoch wichtig, sich auf ein anspruchsvolles und zeitintensives Studium einzustellen.
Bewertungen
Das Studium der Diätologie ist absolut praxistauglich aufgebaut. Die Inhalte sind fächerübergreifend, und werden aus mehreren Perspektiven erklärt Speziell in den medizinischen Fächern (Anatomie, Physiologie, Pathologie) wird immer erst ein "grober" Überblick gegeben, und dann in einem der Folgesemester vertiefendes Wissen aus allen Blickwinkeln dazu geliefert.
Die ernährungstherapeutischen Empfehlungen sind auf dem neuesten Wissensstand.
Es werden sehr viele praktische Übungen geboten - sei's in der Lehrküche oder in Beratungssettings, was für einen Start in ein Berufsleben absolut hilfreich ist. Vor allem die Möglichkeit, sich selbst in den Praktika auszuprobieren, und für sich einen Schwerpunkt zu finden, ist einmalig.
Das gesamte Studiengangspersonal ist stets um jeden einzelnen Studenten bemüht. Es wird immer versucht, die Anliegen der Studierenden im Rahmen der (gesetzlichen) Möglichkeiten umzusetzen.
Die Vortragenden sind bis auf wenige Ausnahmen sehr gut.
Manchen Fächern, die in der beruflichen Zukunft weniger relevant sind, wird leider noch zuviel Raum gegeben (z. B. Marketing) - hier wäre es manchmal schöner gewesen, einige medizinische Fächer noch mehr vertiefen zu können.
Von der örtlichen Gegebenheit her ist anzumerken, dass es sich um einen sehr kleinen Studiengang mit wenig Berührungspunkten zu anderen medizinischen Studiengängen handelt. Aber für die kleine Gemeinschaft ist alles geboten, was man braucht: eine eigene kleine Küche + Aufenthaltsraum mit gemütlichem Sofa. Eine Anbindung an die Elisabethinen, und somit an eine hervorragende Küche.
Und als kleine Draufgabe der Ordensschwestern darf man auch das Hallenbad der Elisabethinen benützen, das wirklich riesig ist, und in dem man fast immer alleine schwimmt.
Ich habe es nicht bereut, hier auch noch in höherem Alter ein Studium zu absolvieren.
Kein Bewertungstext
wirklich top - bis auf die VO‘s zum wissenschaftlichen Arbeiten.
Ich kann sagen dass ich mich für das richtige Studium entschieden habe. An der FH Steyr Gesundheitsberufe steht viel Platz zur Verfügung um sich beim lernen aus dem Weg zu gehen. Es gibt eine kleine Bibliothek und für Studenten/innen können ein gratis Mittagessen in der Kantine des Krankenhauses beziehen. Kleine Wohneinheiten können günstig direkt an der FH angemietet werden. Die Organisation der Lehrveranstaltungen lässt sich schwer mit einer geringfügigen Arbeit nebenbei vereinbaren.
Super Kommunikation bzw. Organisation, alle sehr bemüht, tolles respektvolles Verhältnis zwischen Vortragende und Studenten, man ist keine Matrikelnummer sondern man hat eine Persönlichkeit!
Physiotherapie in 3 Jahren lernen ist praktisch nicht komplett möglich. Der Job ist für mich absolut toll und ich würde immer wieder studieren.
Noch sehr jung, gehört noch viel verbessert
organisation flop - inhalt top
Das Studium ist von Anfang an sehr fordernd. Man muss viel Lernen um am Ball zu bleiben. Leider sind sie Lehrveranstaltungen in den unteren Semestern nicht abgestimmt den den Relevanten Themen für die Abschlussprüfung. Es wird mehr gefordert, als gelehrt wurde. Weiters ist die Organisation noch ausbaufähig. Lehrveranstaltungen werden teilweise kurzfristig verschoben oder eingeplant wodurch man sehr sehr flexibel in seiner Freizeitgestaltung sein muss. Die Lehrpersonen sind Großteils Respektvoll und Fair.
Toll am Studium sind die vielen Praktika, wobei diese teilweise eine finanzielle Belastung darstellen. Man lernt auch, dass nicht alles super läuft, man nicht mit allen Menschen harmoniert und vor allem setzt man sich Ziele, wie man später nicht werden möchte. Das 5. Semester ist vergleichsweise das Entspannteste. Dafür Überfordert das 6. Semester. Lernstress, Prüfungsstress, Arbeitsstress, keine Zeit für das Leben, man existiert nur mehr und erkennt, dass man nach dem Abschluss nicht in der Pflege tätig sein möchte. Die Arbeit mit Menschen ist erfüllend und schön, der Weg dorthin überfordernd und unmenschlich.
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