
Rechtswissenschaft BewertungenUniversität Hamburg UHH
Das sagen die Studierenden
Das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg ist vielfältig und bietet interessante Vorlesungen, speziell im Maritimen Wirtschaftsrecht. Viele Studierende empfinden die Inhalte als ansprechend und nicht trocken; einige Dozenten vermitteln die Themen sehr gut. Allerdings gibt es gravierende Probleme mit der Organisation und Struktur des Studiengangs. Korrekturzeiten für Hausarbeiten können bis zu 12 Wochen betragen, was frustrierend sein kann. Zudem wurden wichtige Arbeitsgemeinschaften ab dem 4. Semester aus Kostengründen gestrichen, was die Unterstützung bei der Fallbearbeitung stark einschränkt. Viele Studierende fühlen sich deshalb verloren und berichten von einer anonymen Atmosphäre. Die Ausstattung der Bibliothek ist gut, jedoch sind die Räumlichkeiten oft überfüllt. Insgesamt ist das Studium interessant, jedoch müssen angehende Juristinnen und Juristen viel Eigeninitiative zeigen und sich auf chaotische Bedingungen einstellen.
Bewertungen
Anspruchsvoll, manchmal frustrierend und definitiv nichts für schwache Nerven.
Jura ist zwar teilweise wirklich anstrengend und gerade die Examensvorbereitung kann einen schon ziemlich fordern, aber insgesamt macht mir das Studium Spaß und ich würde mich wieder dafür entscheiden. Mir gefällt vor allem, wie vielseitig Jura ist und dass man mit der Zeit merkt, wie man immer besser darin wird, Zusammenhänge zu verstehen und Fälle zu lösen. Außerdem hat man später sehr viele verschiedene berufliche Möglichkeiten und ist nicht auf einen bestimmten Bereich festgelegt.
Die vielen Möglichkeiten, die man später mit Jura hat. Außerdem finde ich es schön, dass man im Laufe des Studiums wirklich merkt, wie man immer mehr Zusammenhänge versteht und sich eine ganz andere Art zu denken und Probleme zu lösen entwickelt.
Der enorme Leistungsdruck, vor allem durch das Staatsexamen. Teilweise steht der Aufwand, den man über Jahre in das Studium steckt, in keinem Verhältnis dazu, wie stark am Ende wenige Klausuren über die Abschlussnote entscheiden.
Wie das Motto von der Freien und Hansestadt Hamburg: Wachsen mit Weitsicht.
Die Universität Hamburg bietet nicht nur eine exzellente juristische Ausbildung mit engagierten Lehrenden, sondern auch die Möglichkeit, sich frühzeitig zu spezialisieren, und es gibt eine Vielzahl (13!) von Schwerpunktsbereichsalternativen. Für mich persönlich war das Seerecht (das Maritime Law) ein Bereich, der in kaum einer anderen Stadt so greifbar und lebendig vermittelt werden kann wie hier. Hamburg ist schließlich Deutschlands Tor zur Welt: Der Hafen, die internationale Schifffahrt und die enge Verzahnung von Wirtschaft und Recht machen die Stadt zu einem einzigartigen Lernumfeld, das über den Hörsaal hinausgeht. Wer sich für internationales Recht, Seerecht oder maritime Sicherheit interessiert, findet hier Zugang zu Netzwerken, Instituten und Praxispartnern, von denen andere Studienorte nur träumen können.
Die Verknüpfung von der Universität und Kanzleien bzw. Instituten. Wenn man ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei oder Behörde absolvieren will, sind meistens Praktikumslisten von Professor*innen an Studierende mitgeteilt bzw. Professoren arbeiten selbst in diesen, was einen frühen Kontaktaufbau ermöglicht.
Die Bewertung von Klausuren sind vergleichsweise strikter, und die Anonymisierung der Klausuren sind (außer SPB-Klausuren) trotz mehrmaligen Anfragen und Demonstrationen nicht durchgeführt.
Es ist menschenfeindlich, mental ungesund und durch Willkür bestimmt.
Das System für Rechtswissenschaften ist sehr veraltet und nicht mehr tragbar. Es kommt immer mehr Stoff fürs Staatsexamen dazu und erwiesen ist ebenfalls, dass das Studium immer schwerer wird. Die Lehrenden sind fast alle unhöflich und distanziert und erzeugen noch zusätzlichen Druck. Die häufigste Einzel Note im Staatsexamen sind 2 Punkte! Die Note hängt nicht nur von der eigenen Leistung ab, sondern insbesondere von der Art des Korrektors. Falls dieser ein strengerer, schlecht gelaunter ist, ist die Chance zu bestehen gleich Null. Die Zweitkorrektoren lesen sich die Arbeiten häufig nicht durch und geben einfach die gleiche Note wie der Erstkorrektor. Die absolut unerreichbaren Erwartungen a die Studierenden fördert sehr schlechte mentale Gesundheit und führt auch dazu, dass Studierende kein Privatleben mehr führen, sondern nur lernen. Das Staatsexamen müsste wieder zu schaffen sein, es ist doch nicht tragbar, dass die häufigste Einzel Note 2 Punkte sind - da fällt doch auf, dass etwas mit dem System grundlegend falsch läuft. Studien belegen auch, dass Jura Studierende ihr Studium nicht weiter empfehlen würden, aufgrund der schlechten Lage. Ich hoffe für die Zukunft, dass das System es für Studierende möglich macht, einen Abschluss zu erhalten und dabei nicht auf Willkür angewiesen zu sein. Auch wünsche ich mir, dass die mentale Gesundheit der Studierenden nicht mehr so in Mitleidenschaft gezogen wird.
Es gibt leider keinen
Das System an sich
Es kommt darauf an
Hochinteressante Thematiken mit teils sehr engen Bezug zum alltäglichen Leben. Zwar komplexes Wissen und Lernintensiv aber mit dem nötigen Interesse sehr Spaßig
Die Lebensnahen Bezüge
Die Technik und die Organisation vorallem nach dem Wechsel zum Bachelor Studiengang
Chaotische Fakultät. Besonders während Corona herrschte überhaupt keine Struktur. Prüfungsamt sehr nett aber nicht so hilfreich leider. Bibliothek überfüllt, ständig Schranken und Fahrstuhl kaputt
Die Universität ist sehr schlecht. Sie haben die Arbeitsgemeinschaften, die für das Jurastudium sehr wichtig sind, ab dem 4. Semester aus Sparmaßnahmen gestrichen. Dadurch erhält man überhaupt keine Unterstützung mehr bei der Fallbearbeitung und muss selbst sehen, wie man vorgeht und lernt. Das Problem ist auch, dass es nicht mehr darauf ankommt, wie viel man lernt, denn wenn niemand da ist, der einen auf Fehler hinweist, ist es egal, wie viel man lernt. Die Universität ist wirklich sehr schlecht. Egal, was man dort studiert, man macht nur schlechte Erfahrungen.
Das Studium ist an sich sehr interessant und überhaupt nicht trocken, wie viele es vielleicht denken. Man hat eine große Bandbreite an Möglichkeiten, die man nach dem Studium machen kann.
Uni Hamburg als einer von der ältesten Universitäten Deutschlands bietet vielfache interessante Vorlesungen (PS: Nur an der Uni Hamburg kann man sich im Maritimen Wirtschaftsrecht spezialisieren!) durch Professoren, die sich persönlich und als Jurist allzu entwickelt haben und eine internationale Vision haben. Ich bin mit meinem Studium und meiner Universität höchst zufrieden und würde nur ein Jurastudium in Hamburg weiterentwickeln.
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Allgemeines zum Recht Studium
Wenn dir Gesetz, Recht und Gerechtigkeit am Herzen liegen und dich das Wälzen einer Menge dicker Bücher und Paragraphen nicht abschreckt, dann hast du in Jura (vorrangige Bezeichnung in Deutschland) bzw. Jus(vorrangige Bezeichnung in Österreich und der Schweiz) womöglich dein Traumstudium gefunden!
Rechtswissenschaft ist ein sehr beliebtes Studium im DACH-Raum. 10.000 Studierende sind es auf Österreichs größter Uni für Rechtswissenschaften in Wien, rund 14.000 Studienanfänger*innen gab es alleine in Deutschland im Wintersemester 21/22.

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