
Lehramt Gymnasium Mathematik BewertungenLudwig-Maximilians-Universität München
Das sagen die Studierenden
Das Lehramt Gymnasium Mathematik an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat sowohl starke als auch schwache Seiten. Die fachwissenschaftlichen Vorlesungen sind anspruchsvoll und erfordern eine Leidenschaft für das Fach. Das Didaktik-Kollegium bemüht sich um ein besseres Angebot an didaktischen Seminaren, obwohl die Praxisnähe oft kritisiert wird. Viele Studierende schätzen das Kennenlernen neuer Leute, da es eine gemischte Lerngruppe gibt, aber die lange Studiendauer und das anschließende Referendariat führen zu Frustration. Ein wiederkehrendes Thema ist die unzureichende Organisation und die veralteten Einrichtungen, insbesondere das Mathematikgebäude, dessen sanitäre Anlagen nicht akzeptabel sind. Insgesamt bietet das Studium eine solide akademische Grundlage, aber die Umgebung könnte dringend verbessert werden, um ein besseres Lern- und Lebensumfeld zu schaffen.
Bewertungen
Es ist am Anfang sehr schwer, man muss sich einfach durchbeißen und darf nicht aufgeben.
Leider ist man nie im schönen Hauptgebäude, sondern nur im etwas abgeranzten Mathe Bau :(
Das Lehramtstudium für Gymnasium generell, aber besonders in Mathematik ist sehr schlecht strukturiert. Die Dozenten geben ihr besten (meistens), aber das Modulsystem ist dafür gemacht, Lehramtsstudenten scheitern zu lassen. Vorlseungen zusammen mit Bachelorstudenten lassen keine Lehramtsstudenten-gerechte Prüfung und Benotung zu. Die Inhalte sind schlecht gewählt (3-4 Semester mit irrilevanten Inhalten, die man noch nichtmal im Staatsexamen brauchen kann). Auch wenn die Regelstudienzeit 9 Semester beträgt, muss man hier mindestens mit 11-12 Semestern rechnen, dann Staatsexamen, dann ein halben Jahr auf Ergebnisse warten, dann 2 Jahre Referendariat.
Mathelehrer zu sein ist eine tolle Sache, aber unter diesen Voraussetzungen muss man das wirklich wollen und durchziehen! Viel Erfolg!
Die Lerninhalte stammen gefühlt aus den 70igern. Es gibt 4 Mathedidaktik Vorlesungen, die didaktisch komplett mies abgehalten werden. Es gibt unbezahlte Pflichtpraktika, in denen man seine Zeit absitzt. Die Mathe Fachvorlesungen sind alle 9 ECTS wert, kann man aber nicht für den Mathematik Bachelor anrechnen lassen. Außerdem lernt man in keiner einzigen Pflichtveranstsltung den Zusammenhang von Schulmathematik und Fachwissenschaft kennen.
Darüber hinaus folgt am Ende des Studiums das Staatsexamen. Warum lässt man Lehramtler und Juristen extra Quälen und nach 9 Semestern Regelstufienzeit ggf. durchfallen, obwohl die meisten Studiengänge mit einem Bachelor oder Master abschließen? So steht man nach z.B. 14 Semestern mit seinem Abi und keinem Abschluss dar, einfach ein veraltetes und ungerechtes System. Btw, gibt es für die Staatssxamen Mathematikdidaktik und der Fachwissenschaft laut meinen Seminaren nicht mal offizielle Musterlösungen / Erwartungshorizonte. Also werden alle Examen je nach Profs unterschiedlich bewertet, genau so gerecht stelle ich mir den Abgang meiner Uni vor.
Nicht empfehlenswert, auch wenn man den Traum des Mathelehrerseins gerne hätte.
Tipp: Etwas anderes / leichteres studieren und mit einem Bachelor als Quereinsteiger als Lehrkraft anfangen. Man spart sich soooo viel Zeit von der extrem abstrakten und schwer zugänglichen Mathematik und kann zumindest als angestellte (nicht verbeamtete) Lehrkraft glücklich werden. Wäre ich nochmals 18 Jahre alt, würd ich es genau so machen!
Der Studiengang ist sehr hart mit hohen Durchfallquoten. Wenn man es aber durch die ersten paar Semester geschafft hat, macht es häufig öfters KLICK und die Inhalte machen mehr Spaß.
Das Gute neben dem Srudienganng sind die tollen Berufsaussichten. Studium und Beruf haben hier jedoch wenig miteinander zu tun. Wer aber ein grundsätzliches naturwissenschaftliches Interesse hat, wird sich in diesem Studiengang garantiert durchsetzen können.
Wäre es nicht München, dann wäre der Studiengang wohl leer, aber so viele Möglichkeiten hat man eben nicht, um den Weg als Lehrer zu bestreiten, es ist ein Monopol.
Das Mathematikgebäude der LMU steht unter Denkmalschutz, leider leider, ich meide es wie gut es geht, die Toiletten riecht man von 20m Entfernung. Da laufe ich lieber 10min in die Mensa oder ins Hauptgebäude.
Die Veranstaltungen der Fachmathematik sind so weit Entfernt von der Realität, was man mal im Beruf unterrichten wird und die Mathematikdidaktik unterrepräsentiert und ebenfalls nicht interessant genug gestaltet. Dazu kommt eine miese Organisation der Lmu insgesamt dazu, und so beschriebt man das tolle Lehramtsstudium.
Kein Bewertungstext
Sehr tolles Studium, leidee viel zu sehr Anspruchsvoll, dadür, dass man am Ende „LehrerIn“ ist. Vor allem Gymnasium würde ich mir echt überlegen. Das schönste am Studium ist es neue Leute kennenzulernen, dann man ist fast in jedem kurs mit anderen Menschen. Manchmal mit Mathematikstudenten, manchmal mit VWL Studenten und sogar mit BWL Studenten. Ein Nachteil gibt es: das Studium ist viel zu lang und dann noch plus das Referendariat.
Die fachwissenschaftlichen Vorlesungen sind natürlich super zeitaufwändig, was aber am Studiengang liegt. Leidenschaft fürs Fach ist da einfach Grundvoraussetzung. Dafür bemüht sich das Didaktik-Kollegium an der LMU um ein breiteres und besseres Angebot an didaktischen Seminaren und Vorlesungen. Generell fehlt zwar immer noch Praxisnähe, aber hier wird wenigstens versucht daran zu arbeiten.
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Studiengänge
Allgemeines zum Lehramt Studium
Das Lehramtsstudium ist ein speziell auf den Lehrerberuf vorbereitendes Studium. Es vermittelt theoretische und praktische Grundlagen für die spätere Tätigkeit als Lehrer bzw. Lehrerin an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen.
Im Studium wird - neben den selbst gewählten Unterrichtsfächern bzw. der Fächerkombination – Wissen aus den Bereichen Pädagogik, Psychologie, Didaktik und Fachwissenschaften vermittelt. Weiters werden beispielsweise Unterrichtsmethoden, Lerntheorien und -praktiken in Bezug genommen, die für den späteren Beruf als LehrerIn unerlässlich sind. Die Dauer des Studiums variiert je nach Fächerkombination und je nach dem gewählten Abschluss.
