
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften BewertungenWirtschaftsuniversität Wien
Das sagen die Studierenden
Der Studiengang Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) bietet eine spannende, wenn auch herausfordernde akademische Reise. Viele Studierende berichten von einer soliden Grundlage in wirtschaftlichen Themen, die jedoch oft als theoretisch und nicht immer praxisnah empfunden wird. Der Einstieg kann hart sein, insbesondere während der STEOP-Phase, aber viele empfinden das spätere Hauptstudium als bereichernd, da man sich individuell spezialisieren kann. Der Campus ist modern und gut ausgestattet, und die WU ermöglicht zahlreiche internationale Erfahrungen durch ihre Partneruniversitäten.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: die Anmeldesystematik für Lehrveranstaltungen wird oft als chaotisch und unzureichend empfunden. Zudem wird die Anwesenheitspflicht in vielen Kursen als hinderlich angesehen, besonders für Berufstätige. Trotz dieser Herausforderungen schätzen die meisten Studierenden das vielfältige Angebot und die Möglichkeit, eigene Interessen zu verfolgen. Für alle, die Interesse an einer breiten wirtschaftlichen Ausbildung haben und bereit sind, sich autonom zu organisieren, ist der Studiengang eine gute Wahl.
Bewertungen
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Für mich war die WU leider eine Fehlentscheidung. Obwohl ich seit der Oberstufe hin wollte, habe ich im Studium gemerkt, wie stark sich meine Erwartungen von der Realität unterschieden haben.
Wer sich beispielsweise nur für HR interessiert und nicht für so viele unterschiedliche Fächer, wie es nunmal an der WU der Fall ist, sollte sich lieber zu einer FH begeben. Es ist und bleibt ein allgemeines BWL Studium, das muss einem klar sein. Mir war es das leider nicht, bzw. hab mich von dem Namen der LVs blenden lassen. Viele Studienfächer klangen recht interessant am Curriculum, als ich dann tatsächlich teilgenommen habe leider (die meisten) nicht mehr. Zudem sind sehr viele Fächer für ein Selbststudium ausgelegt, sprich es gibt keine Lehrveranstaltungen, es werden nur Skripten und Infos zur Verfügung gestellt (z.B. AMC, keine Ahnung wie es vor Corona war).
Zudem finde ich, dass es kaum Kollegenzusammenhalt gibt. Mindeststudienzeit können sehr viele nicht einhalten, das auch noch dank der WU selbst (z.B. das ganze Spiel mit der Atomuhr kennt wohl jeder mittlerweile).
Für mich persönlich macht dieses Studium keinen Sinn mehr und ich studiere ab Herbst woanders.
Pluspunkte:
Die Organisation während der Corona Zeit war sehr gut, es gab keine Probleme bei Tests oder ähnlichem. Es gibt einige sehr freundliche und hilfsbereite Professoren, die verständlich sind und immer erreichbar sind.
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Bei dem WU Studium handelt es sich, vor allem zu Beginn, um ein Massenstudium, sodass man in den ersten Kursen mit sehr vielen Mitstudenten in einem großen Hörsaal sitzt. Diese Kurse stellen eine Basis des Studiums dar und werden von sehr guten Vortragenden gehalten. Es kann aber schon sein, dass man von diesen Kursen nicht unbedingt überzeugt ist oder sie teilweise schwer findet - das Studium wird, je nachdem welche Kurse man wählt, immer interessanter und leichter - deswegen nicht gleich aufgeben. In der zweiten und dritten Phase wird es vom Inhalt her ernster und man hat das Gefühl, man kann mit dem eigenen Wissen auch was anfangen. Richtig toll wird es bei den Spezialisierungen, wenn man gute wählt - leider gibt es einige, die sich zwar toll anhören, aber schlecht geführt werden. Daher sollte man sich vor der Auswahl dieser gut informieren. Man hat im Studium ziemlich viel Flexibilität, vielleicht nicht wie in manchen anderen Ländern, man wählt aber immerhin jeden Kurs (zumindest den Vortragenden, Ort, Zeit etc). Es gibt super tolle Profs aber auch einige, die zwar sehr viel recherchieren aber nicht wirklich vortragen können. Aufgrund der vorhandenen Flexibilität lässt sich neben dem Studium gut arbeiten. Das kann schon dazu führen, dass man bisschen länger fürs Studium braucht, die wenigsten schließen es innerhalb der Mindeststudienzeit ab.
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Meiner Erfahrung nach ist das Studium gut für Junge-Erwachsene die noch nicht ganz wissen in welcher Brange sie in der Zukunft arbeiten wollen. Durch die vielen Spezialisierungen bietet sich die Möglichkeit in verschiedenste Gebite einzutauchen.
alles super - mehr professoren wäre noch besser
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Studiengänge
Allgemeines zum Sozialwissenschaften Studium
Ein Studium der Sozialwissenschaften ist eine faszinierende Reise durch das komplexe Netzwerk menschlicher Gesellschaften, ihrer Kulturen, Verhaltensweisen und institutionellen Strukturen. Diese vielfältige Disziplin integriert Fachbereiche wie Soziologie, Psychologie, Politikwissenschaft, Anthropologie und Wirtschaftswissenschaften, um ein tieferes Verständnis für die Dynamiken und Interaktionen in sozialen Gruppen zu bieten. Die Studenten erforschen verschiedene Theorien und Modelle, um menschliches Verhalten, gesellschaftliche Strukturen und soziale Veränderungen zu erklären.

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