
Diplomstudium Humanmedizin BewertungenMedizinische Universität Wien
Das sagen die Studierenden
Das Diplomstudium Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien (MUW) wird als herausfordernd, aber lehrreich wahrgenommen. Viele Studierende schätzen die Möglichkeit des Kleingruppenunterrichts, der den Austausch untereinander fördert. Positiv hervorgehoben wird auch die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im 5. Jahr im Ausland zu sammeln. Allerdings gibt es auch zahlreiche Kritikpunkte: Die Organisation der Lehrveranstaltungen wird oft als chaotisch beschrieben, und das Prüfungssystem, das sich stark auf das Auswendiglernen von alten Fragen stützt, wird als wenig förderlich für das tiefere Verständnis der Materie empfunden. Zudem gibt es bezüglich der Lehrinhalte oft Unzufriedenheit, da diese teilweise als unstrukturiert wahrgenommen werden. Trotz der genannten Schwächen ist der Zusammenhalt unter den Studierenden als sehr positiv zu bewerten, und das Gefühl, dass Hilfe verfügbar ist, wird häufig erwähnt. Insgesamt solltest du, wenn du wirklich an Medizin interessiert bist und bereit bist, viel Eigeninitiative zu zeigen, die MUW als Option in Betracht ziehen.
Bewertungen
Viel Eigenorganisation und Engagement notwendig, damit man auch später was drauf hat- durchrutschen können einige sicher auch ohne viel zu lernen, aber ist halt die Frage, ob die in dem Job dann so richtig sind.
Zu viel Fokus auf Anatomie (Organmorphologie), nebenbei fallen die anderen Studieninhalte total unter den Tisch ...
Gute Studieninhalte, jedoch zu starker Fokus auf Anatomie (3 Semester lang), es wäre wohl auch ausreichend und zeiteffizienter an fertig präparierten Körperspenden zu lernen anstatt alles selbst sezieren zu müssen.
mehr klinische falldiskussionen wären notwendig, bessere überprüfung der lehrinhalte anstatt der großen SIPs wo es nur auf stumpfes altfragen auswendig lernen ankommt.
einhalten der lernziele im logbuch im 5 . Jahr, anstatt das bloße unterschreiben dieser obwohl nicht gelehrt/nicht praktiziert wurde, besseres überprüfen der lehrkrankenhäuser, ob diese sich an ausbildungsverträge halten oder studierende ständig wegschicken und abwimmeln.
mehr orte zum lernen. studentenlesesaal wurde zur coronateststelle für das akh umfunktioniert, ohne ersatz. genereller mangel an lernorten und aufenthaltsbereiche für studierende, schon vor der pandemie ein problem. wird vermutlich durch derzeitigen ausbau und umbau der MUW besser.
Der Fokus im Studium ist viel zu sehr auf die Theorie beschränkt. Wir werden kaum unterrichtet, wie wir unser theoretisches Wissen klinisch anwenden können (z.B. welche Untersuchungen in welcher spezifischen Situation, welche Medikamente etc.). Außerdem lernen wir das Management von Notfallsituationen im Allgemeinen nicht.
Wir werden verpflichtet in unseren Sommerferien unbezahlte Praktika zu machen.
Darüber hinaus war es vollkommen unverständlich, wie es möglich sein kann, dass (auch wenn eine Pandemie herrscht) unser Reanimationskurs nur online stattgefunden hat.
Positiv herausheben möchte ich den Sezierkurs - unsere anatomisches Wissen ist wirklich sehr gut gefördert worden.
Das Verhältnis von ECTs und Arbeitsaufwand ist nicht gegeben (z.B. zirka 3 ECTs für den Sezierkurs, für den man sich sehr intensiv vorbereiten muss)
Durch die SIPs ist fürs echte Lernen viel Eigeninitiative gefragt
100% Anwesenheitspflicht in Seminaren ist nicht optimal
Aber sonst ganz gut
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Allgemeines zum Medizin Studium
Dir liegt die Gesundheit des Menschen am Herzen? Du bist fasziniert von der Anatomie und den Funktionen des Körpers und hast eine hohe Lernbereitschaft? Dann findest du in Medizin womöglich dein Traumstudium!
Das Medizinstudium – genauer gesagt das Humanmedizinstudium – ist ein sehr beliebtes Studium im DACH-Raum. In Deutschland bewerben sich jährlich rund 43.000 Menschen auf die 9.000 Medizin-Studienplätze. In Österreich sind es rund 18.000 Studieninteressierte, die sich um einen der ca. 1.700 Plätze pro Jahr bewerben. Aber selbst wenn die Konkurrenz groß ist, solltest du dich davon nicht abschrecken lassen, denn als ausgebildeter Arzt bzw. als ausgebildete Ärztin hast du später tolle Karrierechancen!
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