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Kurzbeschreibung & Facts

Das Pharmaziestudium vermittelt eine fundierte naturwissenschaftliche Ausbildung rund um das Arzneimittel, dessen Wirkung und sichere Anwendung. Das Studium gliedert sich in drei Abschnitte: das Grundstudium mit dem 1. Staatsexamen, das Hauptstudium mit dem 2. Staatsexamen und das Praktische Jahr mit dem 3. Staatsexamen. Nach Abschluss aller Prüfungen erhält man die Approbation als Apothekerin bzw. Apotheker.

Der Studiengang Pharmazie (Staatsexamen) vermittelt umfassendes naturwissenschaftliches und medizinisches Wissen rund um Arzneimittel – von der Entwicklung über die Herstellung bis zur sicheren Anwendung. Das Studium ist durch die Approbationsordnung geregelt und führt nach drei Staatsexamina zur Approbation als Apotheker*in.

Im Grundstudium (Regelstudienzeit 4 Semester) werden die naturwissenschaftlichen Grundlagen vermittelt, darunter Allgemeine, Anorganische und Organische Chemie, Biologie, Physiologie, Arzneiformenlehre, Physik und Mathematik. Am Ende des Grundstudiums wird das 1. Staatsexamen abgelegt.

Das Hauptstudium (Regelstudienzeit 4 Semester) vertieft das Wissen in Pharmazeutischer und Medizinischer Chemie, Pharmazeutischer Biologie, Pharmakologie und Toxikologie, Klinischer Pharmazie und Pharmazeutischer Technologie. Mit dem Wahlpflichtfach kann schon im Studium ein Interessensschwerpunkt gesetzt werden und Kenntnisse in einem bestimmten pharmazeutischen Bereich vertieft werden. Das Hauptstudium endet mit dem 2. Staatsexamen.

Im Praktischen Jahr werden in Apotheken, Krankenhäusern oder der pharmazeutischen Industrie praktische Erfahrung gesammelt, die auf das 3. Staatsexamen vorbereiten.

Nach Bestehen aller Prüfungen kann die Approbation als Apothekerin bzw. Apotekher beantragt werden, die den Einstieg in Berufe in Apotheken, Krankenhäusern, Forschung, Pharmaindustrie oder Behörden ermöglicht.

Der Studiengang passt gut zu dir, wenn du Naturwissenschaften magst, gerne im Labor arbeitest, strukturiert und fleißig arbeiten kannst, einen Beruf mit großer Verantwortung möchtest und dir einen sicheren Beruf mit vielen Möglichkeiten wünschst.

Das Pharmaziestudium verbindet Theorie, Praxis und Verantwortung für die Gesundheit auf einzigartige Weise. Das Studium ist deutschlandweit einheitlich geregelt und wird mit drei Staatsexamina abgeschlossen. Schon während des Studiums liegt ein starker Fokus auf den Naturwissenschaften wie Chemie, Biologie, Pharmakologie und Toxikologie, Klinischer Pharmazie und Pharmazeutischer Technologie kombiniert mit praktischer Laborarbeit.

Im Praktischen Jahr werden Erfahrungen in öffentlichen Apotheken, Krankenhäusern oder der pharmazeutischen Industrie gesammelt. Zudem gehören Arzneimittelgesetze, Apothekenrecht und Sicherheitsaspekte zum Curriculum, um später verantwortungsvoll mit Arzneimitteln umgehen zu können.

Nach Abschluss aller Prüfungen erhalten Absolvent:innen die Approbation als Apotheker:in, was den Einstieg in ein vielfältiges Berufsfeld ermöglicht – von der Apotheke über Krankenhäuser, Forschungslabore bis hin zur pharmazeutischen Industrie oder Behörden.

Der Beruf des Apothekers bzw. der Apothekerin bietet sehr vielfältige Einsatzmöglichkeiten und geht weit über die Arbeit in der öffentlichen Apotheke hinaus. Nach dem Pharmaziestudium und der Approbation stehen zahlreiche berufliche Wege offen, die Medizin, Naturwissenschaft und Verantwortung miteinander verbinden.

Viele Apotheker*innen arbeiten in der öffentlichen Apotheke. Dort beraten sie Patient*innen zu Arzneimitteln, prüfen Rezepte, erkennen Wechselwirkungen und sorgen für eine sichere Arzneimitteltherapie. Neben der Beratung gehören auch organisatorische Aufgaben, Qualitätsmanagement und die Herstellung bestimmter Arzneimittel dazu. Mit zunehmender Berufserfahrung sind Leitungsfunktionen oder die Selbstständigkeit mit einer eigenen Apotheke möglich.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Krankenhauspharmazie. Apotheker*innen arbeiten hier eng mit Ärzt*innen und Pflegekräften zusammen, nehmen an Visiten teil und sind für die Arzneimittelversorgung ganzer Kliniken verantwortlich. Sie stellen patientenindividuelle Medikamente her und stehen dem medizinischen Personal und den Patienten*innen beratend zur Seite.

In der pharmazeutischen Industrie finden Apotheker und Apothekerinnen Beschäftigung in vielen Abteilungen. Dazu zählen Forschung und Entwicklung neuer Arzneistoffe, Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle, Zulassung von Arzneimitteln, Medical Affairs oder Pharmakovigilanz.

Auch im öffentlichen Dienst sind Apotheker*innen gefragt, zum Beispiel bei Behörden, in der Arzneimittelüberwachung oder bei der Bewertung und Zulassung von Medikamenten. Hier arbeiten sie an gesetzlichen Vorgaben und kontrollieren die Einhaltung von Qualitäts- und Sicherheitsstandards.

Darüber hinaus bestehen weitere Berufsmöglichkeiten in Forschung und Lehre, sowie in spezialisierten Bereichen wie Toxikologie, Patentrecht, Beratung, Wissenschaftsjournalismus oder im internationalen Umfeld. Insgesamt zeichnet sich der Apothekerberuf durch hohe Arbeitsplatzsicherheit, große Verantwortung und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten aus. Er eignet sich besonders für Menschen mit naturwissenschaftlichem Interesse, die einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leisten wollen.

Das Pharmaziestudium an der Universität Regensburg ist ein klassischer Staatsexamensstudiengang, d.h. Aufbau und Inhalte des Studiums werden durch die Approbationsordnung für Apotheker festgelegt. Das Studium gliedert sich in ein viersemestriges Grundstudium inklusive einer achtwöchigen Famulatur, das mit dem 1. Abschnitt der Pharmazeutische Prüfung abgeschlossen wird und ein anschließendes viersemestriges Hauptstudium inklusive eines Wahlpflichtfachs, das mit dem 2. Abschitt der Pharmazeutischen Prüfung abgeschlossen wird. Das Praktische Jahr findet nach Bestehen des zweiten Abschnitts der Pharmazeutischen Prüfung außeruniversitär statt und wird mit dem 3. Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung abgeschlossen. Nach erfolgreichem Abschluss der 3 Teilprüfungen kann die Approbation als Apotheker beantragt werden.

Acht Wochen Famulatur während des Grundstudiums (vor Beginn des Studiums nicht möglich!). Wahlpflichtpraktikum in einem Arbeitskreis der Universität während des Hauptstudiums. Praktisches Jahr nach Abschluss des 2. Abschnitts der Pharmazeutischen Prüfung.

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