
Legal Tech LL.M.Universität Regensburg
Kurzbeschreibung & Facts
Der Studiengang Legal Tech LL.M. befasst sich mit der nachhaltigen Veränderung juristischer Arbeit durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Smart Contracts. Er vermittelt, wie moderne IT die Kommunikation beschleunigt, intelligente Kanzleisoftware die tägliche Arbeit erleichtert und digitale Analysetools bei der Aufarbeitung großer Datenmengen helfen. Studierende lernen, wie mit Chatbots, intelligenten Suchmaschinen und Beratungsplattformen neue Geschäftsmodelle erschlossen werden können, und erfahren mehr über online-Formen alternativer Streitbeilegung. Der Studiengang behandelt die Fähigkeiten von Algorithmen und deren rechtskonforme Ausgestaltung sowie die Absicherung von Daten im Kontext von Cybercrime. Er deckt aktuelle juristische Diskussionen in den Bereichen IT- und IP-Recht, Verbraucherschutz, e-Commerce, FinTech, Arbeitsrecht und Datenschutz ab. Der Studiengang kombiniert wissenschaftlich fundiertes Fachwissen mit Praxisbezug, konzipiert von Experten aus Rechtswissenschaft und Informatik.
Mit diesem Studium können Studierende ihre Karrierevorteile erweitern, indem sie wesentliche Bereiche der modernen Rechtsinformatik abdecken und sich auf einem zukunftsweisenden Entwicklungsfeld qualifizieren. Sie lernen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, eigene Geschäftsmodelle zu entwickeln und innovative juristische Betätigungsfelder in der digitalen Arbeitswelt zu erschließen. Der Studiengang vermittelt Kenntnisse in der Entwicklung und Anwendung juristischer Software, unter anderem durch Programmierübungen in Kleingruppen, und bietet hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Praxis. Absolventen erwerben einen international anerkannten akademischen Mastergrad mit der Spezialisierung „LL.M. Legal Tech“.
Die Inhalte des Studiums sind in 9 Lerneinheiten gegliedert, die darauf abzielen, ein einheitliches, anwendungsbezogenes Wissensniveau im Bereich Legal Tech zu erreichen. Der Stoff wird durch Vorlesungen und Übungen in Kleingruppen vermittelt; Vorkenntnisse in Informatik sind nicht erforderlich, lediglich die Bereitschaft zur Einarbeitung in die Digitalisierung. Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Teilnehmer über die notwendigen Kenntnisse im Bereich Legal Tech verfügen und idealerweise praxisbezogene Fragestellungen behandeln.
Das erste Semester beinhaltet eine Einführung in die Grundlagen der Rechtsinformatik, ethische und psychologische Gesichtspunkte, sowie technische und rechtliche Grundlagen des Legal Tech-Einsatzes in Gerichten, Behörden und der Anwaltschaft. Schwerpunkte liegen auf Data Science und Big Data, Wissensrepräsentation und -modellierung, sowie wissensbasierten Systemen. Die Module Digital Law I-III behandeln Rechtsfragen der Digitalisierung wie IT-Recht, IP-Recht, Datenschutz, Haftung, digitales Vertragsrecht, Rechtsfragen der digitalen Arbeitswelt, Verbraucherschutz, Digital Dispute Resolution und die rechtliche Regulierung von Algorithmen.
Das zweite Semester beginnt mit der Entwicklung von Software für den juristischen Bereich, einschließlich des Entwurfs und der Erprobung von Legal Tech-Geschäftsmodellen. Aspekte der Globalisierung und Internationalisierung von Legal Tech werden diskutiert, mit Fokus auf Informationssicherheit und die Abwehr von Cyberkriminalität. Die Pflichtmodule umfassen: Einführung in Legal Tech und Digital Law (5 LP), Legal Tech in der juristischen Arbeitspraxis (5 LP), Data Science und Big Data für Juristen (5 LP), Digital Law I (6 LP), Digital Law II (6 LP), Digital Law III (6 LP), Informationstechnische Grundlagen, Digitale Innovation, Entrepreneurship (6 LP), und Globales Legal Tech und Cybersicherheit (5 LP). Das Mastermodul (16 LP) beinhaltet die Masterarbeit (15 LP) und ein Abschlussmodul (1 LP).
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Universitätsstraße 31, Regensburg, Deutschland

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