
Kurzbeschreibung & Facts
Das Studium der Humanmedizin an der Universität des Saarlandes in Homburg ist die Voraussetzung für eine spätere Tätigkeit als Arzt bzw. Ärztin oder als Mediziner und Medizinerin in Forschung, Lehre oder Industrie. Der Arztberuf ist ein vielseitiger Beruf, der sowohl eine hohe soziale Kompetenz als auch Wissen, naturwissenschaftliches Grundverständnis, Intuition und praktische Begabung erfordert. Das Studium ist entsprechend vielschichtig und interessant.
An der Universität des Saarlandes beginnen in Homburg jedes Jahr zum Wintersemester etwa 250 neue Medizinstudenten mit dem Studium. Das Studium wird von den Kliniken und Instituten der Medizinischen Fakultät auf dem Campus Homburg organisiert.
Medizinstudenten der Universität des Saarlandes haben die Möglichkeit, bereits während ihres Studiums in international sehr renommierten Arbeitsgruppen an Forschungsprojekten mitzuarbeiten. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Studiums in Homburg sind die vielen Partnerschaften mit ausländischen Universitäten, die von einer großen Zahl von Studierenden jedes Jahr zum Auslandsstudium genutzt werden.
Das Studium gliedert sich in einen vorklinischen und einen klinischen Abschnitt und wird bundeseinheitlich durch die Approbationsordnung für Ärzte geregelt.
Die Vorklinik umfasst die ersten vier Semester des Medizinstudiums. Sie endet mit dem "Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung" und stellt das medizinische Grundstudium dar, in dem die naturwissenschaftlichen Grundlagen (Biologie, Chemie und Physik), Anatomie, Biochemie/Molekularbiologie, Physiologie und Medizinische Psychologie/Soziologie gelehrt werden. Außerdem gehören Medizinische Terminologie, Einführung in die klinische Medizin, Berufsfelderkundung sowie ein Wahlfach zu den Pflichtfächern des vorklinischen Studienabschnitts. Neben den klassischen Vorlesungen werden viele Praktika, Kurse und Seminare angeboten. Für die Zulassung zum "Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung" benötigt man zusätzlich den Nachweis über einen absolvierten Erste-Hilfe-Kurs sowie den Nachweis über die Ableistung eines Pflegepraktikums von mindestens 90 Tagen.
Der klinische Teil des Studiums, der auch das "Praktische Jahr" beinhaltet, dauert acht Semester. Nach dem sechsten klinischen Semester (d.h. nach insgesamt 5-jähriger Studiendauer) wird der "Zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung" in Form einer schriftlichen Prüfung abgelegt. Es schließt sich das "Praktische Jahr" an, dem der "Dritte Abschnitt der Ärztlichen Prüfung" in Form einer mündlich-praktische Prüfung folgt. Ist der "Dritte Teil der ärztlichen Prüfung" erfolgreich abgelegt worden, kann die Approbation, die Zulassung zur Berufsausübung als Arzt, beantragt werden.
Im klinischen Abschnitt des Studiums lernt man Patienten zu untersuchen, Krankheiten zu verstehen und auch zu behandeln. Bereits erworbenes Grundlagenwissen wird vertieft und theoretische Kenntnisse werden praktisch angewandt.
In den vorlesungsfreien Zeiten des klinischen Studiums steht die insgesamt viermonatige Famulatur an, die die Studierenden in Form eines Praktikums mit der ärztlichen Patientenversorgung in Einrichtungen der ambulanten und stationären Krankenversorgung vertraut macht. Die Famulatur ist in zwei vierwöchige sowie einen achtwöchigen Abschnitt unterteilt. Sie vermittelt einen guten Einblick in die täglichen Aufgaben und Tätigkeitsbereiche von Medizinerinnen und Medizinern im Krankenhaus, in der ambulanten Versorgung und in den Arztpraxen.
Das "Praktische Jahr" (PJ) gliedert sich in drei 16-wöchige Abschnitte. Hier wird man in den Basisfächern Innere Medizin, Chirurgie und in einem Wahlfach ausgebildet. Die Studierenden sollen in dieser Zeit an der Routinekrankenversorgung teilnehmen.
Viele Studierende nutzen die Möglichkeit, während ihres Studiums Famulaturen oder einen Teil des Praktischen Jahres im Ausland abzuleisten. Die Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes in Homburg weist in Deutschland den höchsten Anteil an Studierenden auf, die Teile ihres Studiums im Ausland absolvieren.
Seit dem Wintersemester 2020/21 werden bis zu 7,8 % der Studienplätze im Fach Humanmedizin (ca. 22 Plätze) an der Universität des Saarlandes im Rahmen der sog. Landarztquote vergeben.
- Abschluss
- Staatsexamen
- Studienform
- Vollzeit
- Standort
- Homburg, Saarbrücken, Dudweiler, Meerwiesertalweg
Das sagen die Studierenden
Das Studienprogramm Medizin an der Universität des Saarlandes (Saarbrücken, Homburg) wird als herausfordernd, aber auch sehr spannend beschrieben. Die Studierenden betonen, dass das Programm viel Engagement erfordert und nicht für Lernfaule geeignet ist. Die akademische Qualität wird oft gelobt, wobei die praxisorientierte Ausbildung und die fachliche Tiefe in den Kursen hervorgehoben werden. Trotz der hohen Anforderungen ist die Begeisterung für die Inhalte und die Professoren spürbar. Das Campusleben scheint aktiv zu sein, und viele finden den Austausch mit Kommilitonen bereichernd. Für zukünftige Studierende ist es wichtig, sich auf intensives Lernen einzustellen und eine starke Motivation mitzubringen.
Letzte Bewertungen
Viel lernen, viel Stress aber auch sehr belohnend
Viele unterschiedliche Menschen, Themen und Erfahrungen
Kleiner Campus, jeder kennt jeden
Viel Wissen in wenig Zeit aneignen
Medizin zu studieren muss man von ganzem Herzen wollen. Die Inhalte sind sehr umfassend und auch anspruchsvoll, aber die Dozenten geben sich in der Vorklinik große Mühe. Medizin ist sehr spannend, umfangreich und bietet im späteren Berufsleben so viele Chancen.
Sehr gute Uni mit guten Einrichtungen. Fast alle Professoren sind sehr gut. Die Stadt ist klein, aber sehr nett und hat alles was man braucht
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Standort der Universität des Saarlandes (Saarbrücken, Homburg)
Campus, Saarbrücken, Deutschland
ISCED Bereiche
Studiengänge
Allgemeines zum Medizin Studium
Dir liegt die Gesundheit des Menschen am Herzen? Du bist fasziniert von der Anatomie und den Funktionen des Körpers und hast eine hohe Lernbereitschaft? Dann findest du in Medizin womöglich dein Traumstudium!
Das Medizinstudium – genauer gesagt das Humanmedizinstudium – ist ein sehr beliebtes Studium im DACH-Raum. In Deutschland bewerben sich jährlich rund 43.000 Menschen auf die 9.000 Medizin-Studienplätze. In Österreich sind es rund 18.000 Studieninteressierte, die sich um einen der ca. 1.700 Plätze pro Jahr bewerben. Aber selbst wenn die Konkurrenz groß ist, solltest du dich davon nicht abschrecken lassen, denn als ausgebildeter Arzt bzw. als ausgebildete Ärztin hast du später tolle Karrierechancen!

