
Baurecht im Lebenszyklus von BauwerkenFH Münster
Kurzbeschreibung & Facts
Der Masterstudiengang „Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken“ ist ein berufsbegleitender Studiengang, der sich an Personen richtet, die sich auf die juristische Begleitung von Bauvorhaben spezialisieren möchten. Das Studium vermittelt fachliche und methodische Kompetenzen zur ganzheitlichen Bearbeitung baurechtlicher Problemstellungen und Lösungsfindung. Es ist interdisziplinär angelegt und bündelt Wissen aus den Bereichen Bau, Recht und Wirtschaft, um alle relevanten Rechtsgebiete im Lebenszyklus von Bauwerken abzudecken.
Nach Abschluss des Studiums sind die Absolventen in der Lage, als Spezialisten auf dem Gebiet des Baurechts tätig zu sein, beispielsweise als Schlichter, Entwickler oder leitende Führungskraft in Bauunternehmen, Ingenieurbüros, bei Projektentwicklern oder als Berater. Die Berufsaussichten werden als hervorragend eingeschätzt, da ein hoher Bedarf an Spezialisten im Baurecht besteht.
Der Studiengang ist in vier Semester unterteilt:
- Im ersten Semester erfolgt eine Angleichung des Grundlagenwissens durch Module in Technik, Wirtschaft und Recht, je nach akademischer Vorbildung.
- Das zweite Semester konzentriert sich auf das Baurecht und den Baubetrieb, einschließlich rechtlicher Problemstellungen im Bauablauf und Lebenszyklus von Gebäuden.
- Im dritten Semester werden die erworbenen Fachkenntnisse in einem Projekt angewendet, bei dem baurechtliche Themen anhand eines konkreten Bauvorhabens bearbeitet werden.
- Das vierte und abschließende Semester widmet sich der eigenständigen Bearbeitung eines Praxisthemas im Rahmen der Masterarbeit.
Das Studium ermöglicht den Erwerb eines hochwertigen Masterabschlusses bei gleichzeitiger Berufstätigkeit durch einen hohen Anteil an eigenständiger Projektarbeit und den Einsatz von E-Learning-Elementen. Die Lehre findet an einem Wochenende im Monat (Freitag und Samstag) vor Ort an der FH Münster statt, ergänzt durch eine Woche Präsenzzeit für Prüfungen.
Besondere Merkmale des Studiengangs sind die vielfältige Praxiserfahrung der Lehrenden (Richter, Anwälte, Unternehmensvertreter, Sachverständige, Berater), der hohe Praxisbezug durch aktuelle Themen, die sorgfältig ausgewählten Studieninhalte mit optimaler Verzahnung von Recht und Bau sowie die interdisziplinäre Ausbildung, die das Verständnis für alle am Bau beteiligten Akteure fördert.
Die Zulassungsvoraussetzungen umfassen einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (mindestens sieben Semester oder 210 Leistungspunkte) in den Bereichen Bauingenieurwesen, Architektur, Fachingenieurwesen, Facility Management, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften oder einer verwandten Fachrichtung. Bei geringerer Leistungspunktzahl kann dies durch besonders qualifizierte berufliche Tätigkeit nachgewiesen werden. Fehlende Leistungspunkte können durch Angleichungsmodule erbracht werden. Zusätzlich sind einschlägige berufspraktische Erfahrungen von in der Regel mindestens einem Jahr Vollzeittätigkeit nach dem ersten Hochschulabschluss erforderlich. Bewerberinnen und Bewerber, deren Studienqualifikation nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben wurde, müssen ausreichende Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 des GER nachweisen.
- Abschluss
- Master of Laws
- Regelstudienzeit
- 4 Semester
- Studienform
- Teilzeit
- Sprachen
- Deutsch
- Standort
- Münster
- Studienbeginn
- Wintersemester
- Voraussetzungen
- Berufliche Qualifikation, Einschlägiger Bachelorabschluss
Empfehlungen
Standort der FH Münster
Hüfferstraße 27, Münster, Deutschland
ISCED Bereiche
Studiengänge
Allgemeines zum Recht Studium
Wenn dir Gesetz, Recht und Gerechtigkeit am Herzen liegen und dich das Wälzen einer Menge dicker Bücher und Paragraphen nicht abschreckt, dann hast du in Jura (vorrangige Bezeichnung in Deutschland) bzw. Jus(vorrangige Bezeichnung in Österreich und der Schweiz) womöglich dein Traumstudium gefunden!
Rechtswissenschaft ist ein sehr beliebtes Studium im DACH-Raum. 10.000 Studierende sind es auf Österreichs größter Uni für Rechtswissenschaften in Wien, rund 14.000 Studienanfänger*innen gab es alleine in Deutschland im Wintersemester 21/22.


