
Applied GeosciencesUniversität Bremen
Kurzbeschreibung & Facts
Der Masterstudiengang Applied Geosciences konzentriert sich auf kontinentale Geowissenschaften, einschließlich Themen wie Hydrogeologie, Ingenieurgeologie, Glaziologie und erneuerbare Energiequellen. Die methodenorientierte Lehre bereitet die Absolventen auf wissenschaftliche Arbeit in einem breiten Anwendungsspektrum vor. Studierende wählen bis zu vier Vertiefungsrichtungen aus Kernfächern mit zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten. Fortgeschrittene Feld- und Computerkenntnisse runden das Kompetenzspektrum ab. Die Kombination von Modulen in deutscher und englischer Sprache sowie die Möglichkeit, Prüfungen in beiden Sprachen abzulegen, kennzeichnen die Zweisprachigkeit des Programms. Der Fokus auf angewandte Aspekte der Geowissenschaften und der bilinguale Charakter eröffnen den Absolventen hervorragende nationale und internationale Berufsperspektiven in Industrie und Wirtschaft.
Das erste Masterjahr umfasst Vorlesungen, Seminare und Projekte in Kernfächern sowie einen fortgeschrittenen Kartierkurs. Studierende können durch die Wahl von 3 oder 4 aus 8 Kernfächern ein individuelles Profil entwickeln. Bis zu 3 Module ergänzen die Kernfächer durch Feld- und Laborpraktika, digitale Computeranwendungen und Soft Skills. Das geowissenschaftliche Projekt im zweiten Studienjahr kann ein Forschungsprojekt, ein Geomedienprojekt oder ein externes/internationales Projekt sein. Das Forschungsseminar bereitet auf die Masterarbeit vor. Das vierte Semester ist der Masterarbeit gewidmet. Veranstaltungen finden überwiegend wöchentlich statt, Exkursionen, Laborkurse oder Projektarbeiten sind als Zeitblöcke in den Semesterferien geplant.
Die Kernfächer umfassen:
- Applied Geophysics
- Applied Petrology
- Geohazards
- Glaciology
- Renewable Energy Resources
- Angewandte Sedimentologie
- Hydrogeologie
- Ingenieurgeologie
Alternativ kann ein Kernfach aus den Masterprogrammen Marine Geosciences, Environmental Physics oder Physical Geography - Environmental History gewählt werden. Ein Berufspraktikum ist nicht verpflichtend, kann aber als berufspraktisches Projekt im 3. Semester absolviert werden. Ein Auslandsstudium ist nicht vorgeschrieben, kann aber integriert werden und im Ausland erbrachte Leistungen werden anerkannt. Austauschkooperationen bestehen mit vier Universitäten außerhalb der EU, und im Rahmen des Erasmus-Programms gibt es 12 Partnerschaften. Typische Lehrveranstaltungsformen sind Vorlesungen, Seminare, Übungen, Praktika, Exkursionen, Kartierkurse und Projektübungen, die zu Modulen zusammengefasst sind.
Prüfungen erfolgen studienbegleitend und können als Klausur, mündliche Prüfung, schriftlich ausgearbeitetes Referat mit Vortrag, Exposé, Bearbeitung von Übungsaufgaben (Portfolio), Hausarbeit, Projektarbeit und -bericht, Exkursionsbericht oder Kartierbericht erfolgen. Das Studium wird mit einer 24-wöchigen Masterarbeit und einem mündlichen Kolloquium abgeschlossen.
Der Studiengang qualifiziert für Tätigkeitsfelder wie:
- Beratung und Durchführung ingenieurgeologischer Projekte
- Grundwassersuche, Abwasserentsorgung, Umweltschutz
- Deponiebau, Altlastenerfassung und -sanierung
- Suche nach Öl-, Gas- und Erz-Lagerstätten sowie Baustoffen
- Arbeiten in naturwissenschaftlichen Museen, Öffentlichkeitsarbeit, Wissenschaftsjournalismus, für Studienreisen
- Tätigkeiten in Forschung, Bildung und Verwaltung.
- Abschluss
- Master of Science
- Regelstudienzeit
- 4 Semester
- ECTS
- 120
- Studienform
- Vollzeit
- Sprachen
- Englisch, Deutsch
- Studienbeginn
- Wintersemester
- Voraussetzungen
- Einschlägiger Bachelorabschluss
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