
Kurzbeschreibung & Facts
Wie lassen sich nachhaltige Lösungen für Energie, Mobilität und Produktion entwickeln? Welche Innovationen werden die Industrie von morgen prägen? Im Masterstudiengang Maschinenbau vertiefen Sie Ihre ingenieurwissenschaftlichen Kenntnisse und beschäftigen sich mit aktuellen Fragestellungen in den Bereichen Energie, Produkte, Mobilität und Produktion. Sie entwickeln und erforschen zukunftsweisende Lösungen, arbeiten in interdisziplinären Teams und erweitern Ihre Fähigkeit, komplexe technische Herausforderungen systematisch zu analysieren und zu lösen. So bereiten Sie sich auf anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben in Industrie und Forschung vor.
Der Studiengang kann auch dual studiert werden.
Das Studium ist für Personen konzipiert, die sich für Kreativität, Analyse, Konstruktion, MINT-Fächer, Teamwork, Praxis und die englische Sprache interessieren.
Studienaufbau und Inhalte:
Bei Studienbeginn im Wintersemester gliedert sich das Studium über vier Semester. Das erste Semester umfasst Module wie Höhere Festigkeitslehre, Simulation dynamischer Systeme und Funktionswerkstoffe, ergänzt durch Wahlpflichtmodule aus ingenieurwissenschaftlichen und nichttechnischen Bereichen. Das zweite Semester konzentriert sich auf fünf bis sechs Wahlpflichtmodule aus dem ingenieurwissenschaftlichen Bereich. Im dritten Semester stehen Forschungsarbeiten und weitere Wahlpflichtmodule im Vordergrund. Das vierte Semester ist der Masterarbeit und dem Kolloquium gewidmet. Studierende, die im Sommersemester beginnen, absolvieren die Module des ersten Semesters im darauffolgenden Semester.
Wahlpflichtmodule:
Der Wahlpflichtmodulkatalog für ingenieurwissenschaftliche Grundlagen beinhaltet Themen wie Robotik, Modellierung von Fluiddynamik und Energietransport, Kunststoffe und Verbundwerkstoffe, Anwendungsgebiete der Mechatronik, CAD, FEM, Leichtbau, höhere Fluiddynamik, Oberflächentechnik, Mikro- und Nanotechnik, Biomechanik und Bionik, Konstruieren geräuscharmer Maschinen und Geräte, Leichtfahrzeuge, aktuelle Themen der Feinwerktechnik sowie vom Prüfungsausschuss zugelassene Module aus anderen Masterstudiengängen. Im Bereich nichttechnische Wahlpflichtmodule werden Projekt- und Qualitätsmanagement, Personalführung, Integrierte Produktentwicklung und Scientific Methods and Writing angeboten, ebenfalls ergänzt durch vom Prüfungsausschuss zugelassene Module.
Erlernte Fähigkeiten und Kenntnisse:
Absolventinnen und Absolventen sind optimal auf Managementaufgaben und Führungspositionen vorbereitet. Sie können das Verhalten von Maschinen und deren Komponenten vorhersagen und bestimmen, beherrschen die notwendigen Arbeitsmittel und -methoden für die Entwicklung und Konstruktion von Maschinen, analysieren und lösen technische Probleme in Zusammenarbeit und legen Wert auf interdisziplinäres Denken, teamorientiertes Handeln und professionelle Ergebnispräsentation.
Berufsbilder:
Maschinenbauerinnen und Maschinenbauer sind qualifiziert für Berufe im Entwurf, Entwicklung, Aufbau, Inbetriebnahme, Wartung und Betrieb von Maschinen und Anlagen. Mögliche Tätigkeitsfelder umfassen beratende Ingenieurinnen und Ingenieure in Ingenieurbüros, Überwachungs- und Genehmigungsaufgaben bei Behörden und Verwaltungen sowie Tätigkeiten in Forschung und Entwicklung, Produktion und Vertrieb in Start-Ups, mittelständischen Betrieben oder Industrieunternehmen.
Kooperationen mit Unternehmen:
Die TH OWL kooperiert mit zahlreichen Branchen und Betrieben in den Bereichen duales Studium, gemeinsame Projekte, studentische Arbeiten sowie Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Dazu gehören Unternehmen aus den Bereichen Verbindungstechnik (z.B. Phoenix Contact, Weidmüller), Automobilzulieferer (z.B. ISRI), Armaturen (z.B. ARI, HORA), Verdichter, Pumpen und Ventilatoren (z.B. Boge, Aerzener, Reitz, Jung), Energie (z.B. Stadtwerke Lemgo, Westfalen Weser), Agrartechnik (z.B. Claas) sowie viele mittelständische Firmen des Maschinen- und Anlagenbaus aus der Region.
Forschung im Fachbereich:
Die Forschungsschwerpunkte umfassen elektromechanische Komponenten und Systeme, Verbindungstechnik, Power-to-X, Sektorenkopplung, Wasserstofftechnologie, erneuerbare Energien, Strömungssimulationen (CFD) und maschinelles Lernen/digitaler Zwilling, Ventilatoren, Lufttechnik, Trocknung, Messung mechanischer Größen, Prüfung von Schwingungen und Akustik, dynamische Systeme, Werkstoffprüfung (auch zerstörungsfrei), Schadensanalyse und Leistungs-Rollenprüfstände. Die Anwendungsfelder liegen in der Mobilität der Zukunft, nachhaltigen Produkten und Produktionsprozessen sowie erneuerbaren Energien, Simulation und virtuellen Methoden (FEM und Mehrkörpersimulation).
Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung:
Als Absolventinnen und Absolventen leisten sie einen Beitrag zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, insbesondere in den Bereichen bezahlbare und saubere Energie, Industrie, Innovation und Infrastruktur, nachhaltige Städte und Gemeinden, nachhaltiger Konsum und Produktion sowie Maßnahmen zum Klimaschutz.
Das Studium findet am Innovation Campus Lemgo statt, einem modernen Technik-Standort mit Labor- und Lehrräumen sowie Science-to-Business-Factories. Hierzu zählen das Centrum Industrial IT, die Smart Factory OWL und die Future Food Factory OWL. Der Campus fördert New Work und Transfer und beherbergt neben dem Fraunhofer IOSB-INA auch Berufskollegs und den Handball-Bundesligisten TBV Lemgo-Lippe. Studierendenwohnheime sind ebenfalls vorhanden.
- Abschluss
- Master of Science
- Regelstudienzeit
- 4 Semester
- Studienform
- Vollzeit
- Sprachen
- Deutsch
- Standort
- Innovation Campus Lemgo
- Studienbeginn
- Sommersemester, Wintersemester
- Voraussetzungen
- Einschlägiger Bachelorabschluss, Allgemeine Hochschulreife
Empfehlungen
Standort der Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Campusallee 12, Lemgo, Deutschland

