
Das sagen die Studierenden
Die FH Oberösterreich bietet viele interessante Studiengänge, die sich gut mit beruflichen Verpflichtungen vereinbaren lassen. Allgemein ist die Studienqualität hoch, oft betonen Studierende die praxisorientierte Ausbildung und die kompetenten Dozenten. Häufig wird erwähnt, dass die Lehrveranstaltungen strukturiert und gut aufgebaut sind. Dennoch gibt es auch kritische Stimmen: Einige Studierende empfinden den Arbeitsaufwand als überwältigend, insbesondere in Verbindung mit einem Beruf. Der interdisziplinäre Ansatz wird geschätzt, aber es wird auch darauf hingewiesen, dass der technische Anteil in bestimmten Studiengängen überwiegt und kreative Aspekte manchmal zu kurz kommen. Insgesamt vermittelt die FH ein positives Lernumfeld, allerdings sollte man sich bewusst sein, dass das Studium auch intensive Anforderungen mit sich bringt.
Bewertungen
Leider bisher sehr schlechte Erfahrungen gemacht - ich studiere berufsbegleitend und es herrscht ein Machtkampf zwischen berufsbegleitend Studierende und berufsermöglichend Studierende.
Die Studierenden, meist aus den unterschiedlichsten Bereichen, was zwar der Werbung dienlich sein kann, in der Realität aber mehr zu Missverständnissen führt, beleidigen sich ständig auf eine unterschwellige Art und Weise und dadurch ist kein richtiger Austausch, wie man es sich in einem akademischen Umfeld wünschen würde, möglich. Die Studiengangsleitung unterdrückt empathische Studenten und gibt Narzissten den Vorrang, mit dem Vorwand es sei in der Praxis ganz normaler Alltag.
Die ohnehin von dieser Politik angeschlagenen Kollegen werden in die Ecke gedrängt und fast schon zum Aufhören gezwungen.
Jene, die sich anpassen und ebenso ein krankhaftes Verhalten an den Tag legen, werden belohnt. Aus diesem Grund ist das Trinken von alkoholischen Getränken in den Unterrichtspausen an der Tagesordnung.
Bisher haben es nur jene Studenten geschafft, die frech, unfreundlich und gehässig sind und eben viel Alkohol trinken.
Auch wenn das hier eher selbstlobend klingen mag, aber das Sprichwort, Ausnahmen beweisen die Regel, könnte hier zutreffen.
Eine Aussage einer Kollegin, nachfolgend als Beispiel, soll die Kultur verdeutlichen;
Was erlaubst du dir dich für jenen Job zu bewerben, wenn du die Prüfung hier an der FH noch gar nicht absolviert hast. - Dies spiegelt eine Kultur wider, die aus persönlichen Erfahrungen heraus, aussagt, dass Interesse und Neugier nicht belohnt werden, sondern eher zum Außenseiter machen.
Alle hier getroffenen Verallgemeinerungen sind nur aus persönlichem Empfinden und aus den gemachten Erfahrungen entstanden.
Das war meine 2. Erfahrung mit einer Fachhochschule und ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht. Im Vergleich zu einer Universität schneidet dieses Studium grottenschlecht ab.
Unterscheidet sich kaum zu einem universitärem Studium. Praxis wurde aufgrund der Covid-19 Maßnahmen nach hinten verschoben. Im Allgemeinen macht dadurch das Studium keinen Spaß mehr. Vor allem die Diskriminierung von Ungeimpften wird stark praktiziert. Von einer profunden praxisorientierten Ausbildung ist wenig zu bemerken. Schade, dass ich das Studium abbrechen muss. Solange wir solche Maßnahmen haben, ist an ein ruhiges und effizientes studieren nicht zu denken.
Im Maschinenbaustudium in Wels sind in jedem Semester 1-3 schwere Fächer enthalten, für die man wirklich sehr viel lernen muss um den Stoff zu verstehen, und die Klausuren zu schaffen. Selbst wenn man in den Vorlesungen immer anwesend ist und aufpasst, kommt man in diesen Fächern als Normalbegabter einfach nicht mit.
Alles andere sind nur Informationsfächer, für die man, wenn man die Vorlesungen besucht hat, in ~3-4 Tagen den Stoff soweit auswenig kann, dass man ziemlich sicher durchkommt auch ohne alles zu verstehen.
Gerade zu Beginn des Studiums ist es definitiv ein harter Kampf, da die Menge an Informationen enorm ist, und man aus der Schule ja nicht gewohnt ist hunderte Folien in sein Hirn zu pressen und diese dann wiederzugeben.
Wenn man sich nicht gerne mit Mathe beschäftigt, würde ich das Studium nicht unbedingt empfehlen.
PS: Mit den "lustigen" Laborübungen die man am Tag der offenen Tür anschauen kann, hat das Studium gar nichts zu tun. Die Laborübungen sind zwar nicht schwer zu schaffen, aber mit viel Vor- und Nachbearbeitung (Berichte) verbunden.
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